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BlaulichtSchweinfurt

01.08., 01:30

Videoüberwachung in Schweinfurter Innenstadt wird verlängert

Nach einer ersten Bilanz zur polizeilichen Videoüberwachung in Hadergasse und Wolfsgasse hat Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner deren Verlängerung angekündigt.

Die Videoüberwachungsanlage an Hadergasse und Wolfsgasse in Schweinfurt ging Anfang März 2026 in Betrieb und war zunächst auf sechs Monate ausgelegt. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner kündigte nun gemeinsam mit Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Polizeivizepräsident Holger Baumbach an, dass die Anlage weiterhin bestehen bleibt.

Straftatenentwicklung
In der Hadergasse wurde ein deutlicher Rückgang der Straftaten verzeichnet. In der Wolfsgasse ist die Gesamtkriminalität zurückgegangen, bei Körperverletzungsdelikten zeigen sich dort aber stagnierende bis steigende Fallzahlen. In den vergangenen fünf Jahren hatte sich die Zahl der Straftaten in beiden Bereichen von 146 auf 322 mehr als verdoppelt, besonders Körperverletzungen und Bedrohungen nahmen zu.

Kirchner betonte, dass die Videoüberwachung präventiv wirkt und die Aufklärung unterstützt: Bei einem Vorfall am 6. Mai 2026 in der Wolfsgasse konnten mithilfe der Aufzeichnungen der Tatablauf rekonstruiert und die Beteiligten identifiziert werden.

Zusätzlich zur Videoüberwachung verfolgt die Stadt ein umfassendes Sicherheitskonzept mit gemeinsamen Streifen, verstärkter polizeilicher Präsenz, Verbotszonen für Messer, Alkohol und Cannabis sowie Bürgerdialoge.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 28. Juli 2026.

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