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Aus dem RathausRoth

31.07., 13:00

Strukturgutachten zur Krankenhausversorgung beauftragt

Die Kreisklinik Roth hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Gesundheitsversorgung in der Region analysieren soll.

Die Kreisklinik Roth, der Landkreis Roth, die Stadt Schwabach und Diakoneo als Träger des Schwabacher Hauses haben gemeinsam ein Strukturgutachten beauftragt. Dieses soll untersuchen, welche medizinische Versorgung an welchen Standorten angeboten werden kann.

Das Gutachten wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention ermöglicht und wird staatlich gefördert. Es soll fundierte Aussagen darüber treffen, welche Anpassungen notwendig sind, um eine bedarfsgerechte, leistungsfähige und moderne Patientenversorgung in der Region zu gewährleisten. Dabei werden unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickelt und bewertet – insbesondere vor dem Hintergrund der laufenden Krankenhausreform.

Die Ergebnisse werden in etwa sechs Monaten erwartet. Erste Zwischenberichte könnten früher vorliegen. Schwabachs Oberbürgermeister Peter Reiß und Landrat Ben Schwarz betonen: "Wir tun unser Möglichstes für hochwertige, medizinisch umfassende und erreichbare Betreuung unserer Bürger." Nadine Ortner, Vorständin der Kreisklinik Roth, sieht das Gutachten als "wichtiges Steuerungsinstrument" für die Bewältigung demografischer, wirtschaftlicher und medizinischer Herausforderungen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Roth / Stadt Schwabach, Mitteilung vom 26. Juni 2025.

31.07., 12:00

Krankenhaus Schwabach meldet Insolvenzantrag – Klinikbetrieb läuft weiter

Die Krankenhaus Schwabach gGmbH hat beim Insolvenzgericht Nürnberg einen Eigeninsolvenzantrag gestellt, der Betrieb wird aber unverändert fortgeführt.

Die Krankenhaus Schwabach gGmbH stellte Mitte Juli einen Eigeninsolvenzantrag beim Insolvenzgericht Nürnberg. Grund waren finanzielle Engpässe und ein fehlgeschlagener Verkauf. Insolvenzverwalter ist Dr. Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Dr. Beck.

Der Klinikbetrieb läuft nach eigenen Angaben ohne Unterbrechung weiter. Die Notaufnahme bleibt rund um die Uhr besetzt und verfügt über chirurgische, internistische und neurologische Notfallversorgung. Alle diagnostischen Kapazitäten bleiben erhalten. Im laufenden Jahr wurden bereits über 6500 Patienten in der Notaufnahme behandelt.

Die Fachabteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie und Akutgeriatrie stehen weiterhin zur Verfügung. Alle geplanten Behandlungen und ambulanten Sprechstunden werden fortgeführt. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst funktioniert weiterhin wie gewohnt.

Die Gehälter der rund 500 Mitarbeitenden sind nach Angaben des Krankenhauses bis September durch Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Das Krankenhaus verfügt über 170 Planbetten und versorgt etwa 180.000 Menschen aus Schwabach, dem Landkreis Roth sowie den kreisfreien Städten Fürth und Nürnberg.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 5. August 2025.

31.07., 12:00

Stadt Schwabach beantwortet Fragen zur Zukunft des Krankenhauses

Die Stadt Schwabach hat auf Gerüchte zur Situation des städtischen Krankenhauses reagiert und klärt auf: Das Haus bleibt vorerst in Betrieb, ein Abriss und Neubebauung sind nicht geplant.

Die Stadtverwaltung Schwabach hat zu mehreren kursierenden Fragen und Gerüchten zum städtischen Krankenhaus Stellung genommen. Das Krankenhaus ist weiterhin in Betrieb und wird vom Träger Diakoneo in diesem Jahr ohne Veränderung weiterbetrieben, heißt es in einer Mitteilung.

Hintergrund der aktuellen Entwicklungen ist die Krankenhausreform des Bundes, die höhere Standards für deutsche Kliniken vorsieht. Schwabach droht ohne Maßnahmen in zwei Jahren der Wegfall wesentlicher Leistungsgruppen, darunter die Notfallversorgung. Daher sucht Diakoneo durch ein Bieterverfahren nach einem neuen Träger mit Zukunftskonzept. Ziel sind Sicherung der Arbeitsplätze und bestmögliche medizinische Versorgung.

Die Stadt hat ihre Anteile am Krankenhaus an Diakoneo abgetreten, um potenzielle neue Träger nicht zu binden. Ein möglicher Abriss und vollständige Neubebauung mit Wohnungen, wie teilweise befürchtet, ist vertraglich und baurechtlich nicht möglich. Falls sich im Bieterverfahren kein neuer Träger findet, ist parallel ein regionales Strukturgutachten mit dem Kreisklinikum Roth geplant – dies würde aber eine Verkleinerung des Betriebs in Schwabach bedeuten. Mit ersten konkreten Ergebnissen rechnet man in etwa drei Monaten.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 10. Februar 2025.

31.07., 12:00

LANUV erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber erneuert.

Das LANUV wurde nach einem Audit durch die berufundfamilie Service GmbH zum zweiten Mal als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Behörde bescheinigt sich damit eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Flexible Arbeitsmodelle im Fokus
Für die rund 1.400 Beschäftigten des LANUV stehen verschiedene Modelle zur Verfügung: Teilzeitoptionen, Gleitzeitregelungen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten im Home Office. Diese Regelungen sollen sowohl die Kinderversorgung als auch die Pflege von Angehörigen und ehrenamtliches Engagement unterstützen. Die technische Infrastruktur an den drei Hauptstandorten in Recklinghausen, Duisburg und Essen sowie an 14 Außenstellen ermöglicht effizientes Arbeiten von daheim.

Das LANUV ist seit März 2017 zertifiziert. Die aktuelle Re-Auditierung bestätigt, dass die Behörde weiterhin berechtigt ist, das Siegel zu tragen.

Quelle: Pressestelle LANUV NRW, Mitteilung vom 24. Juni 2020.

31.07., 12:00

LANUV erhält Zertifikat für familienfreundliche Personalpolitik

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW ist für seine familiengerechte Personalpolitik mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie ausgezeichnet worden.

Das LANUV wurde in Berlin mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt eine systematisch angelegte familienfreundliche Personalpolitik und bescheinigt dem Landesamt eine gute Vereinbarkeit von beruflichen Zielen mit familiären Verpflichtungen.

Flexible Arbeitsmodelle
Die LANUV-Beschäftigten können bereits weitgehend flexibel ihre Arbeitszeit gestalten. Individuelle Teilzeitmodelle und mobiles Arbeiten von zuhause aus gehören zum Angebot. Daneben werden die Versorgung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und ehrenamtliches Engagement unterstützt. Technische Möglichkeiten für mobiles Arbeiten werden noch weiterentwickelt.

Das Zertifikat ist für zunächst drei Jahre gültig. Die praktische Umsetzung wird jährlich überprüft. Nach drei Jahren ist eine Re-Auditierung erforderlich, um das Zertifikat weiterführen zu dürfen. Bundesfamilienministerin Katarina Barley und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries tragen die Schirmherrschaft für das Audit berufundfamilie.

Quelle: Pressestelle LANUV NRW, Mitteilung vom 20. Juni 2017.

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