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Aus dem RathausLandkreis Rosenheim

04.08., 12:30

Kreistag besichtigt Liegenschaften des Landkreises Rosenheim

Mitglieder des Kreistags haben sich bei einer Rundfahrt über Immobilien und Projekte des Landkreises im Osten und Norden informiert.

Landrat Otto Lederer lud die Kreistagsmitglieder zu einer Besichtigungsfahrt ein, um die Liegenschaften des Landkreises Rosenheim vorzustellen. Die Tour führte zu mehreren Einrichtungen in der Region.

Erste Stationen waren der Badeplatz in Pietzing und der Seewirt in Ecking am Simssee, die seit 1965 im Eigentum des Landkreises stehen. In Prien besichtigte die Delegation die Kampenwand-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum), das Logistik-Kompetenzzentrum (an dem der Landkreis zu 50 Prozent beteiligt ist) und die RoMed-Klinik, wo derzeit ein neuer OP-Trakt entsteht. Am Ludwig-Thoma-Gymnasium erläuterte Schulleiter Rainer Hoff Pläne für eine neue Doppelsporthalle mit Zuschauertribünen. In den vergangenen acht Jahren investierte der Landkreis rund 15 Millionen Euro am Gymnasium.

Großprojekt Berufliches Schulzentrum

Ein Schwerpunkt der Fahrt war das Berufliche Schulzentrum Wasserburg. Ab November werden etwa 200 Schüler in einer Interimsunterkunft ausgebildet, während am eigentlichen Schulzentrum eine Neubaustelle umgesetzt wird. Das Projekt kostet rund 70 Millionen Euro und vereinigt die FOS/BOS sowie die Berufsschule baulich. Die Maßnahme wird schätzungsweise vier Jahre dauern.

Der Landkreis Rosenheim verwaltet 360 Kilometer Kreisstraßen, 120 Brückenbauwerke und 120 Kilometer landkreiseigene Radwege. Im vergangenen Jahr wurden über 5.000 Beschilderungen an touristischen Radwegen (Gesamtlänge 1.450 Kilometer) angebracht. Eine zweite Fahrt in den westlichen und südlichen Landkreis ist für September geplant.

Quelle: Pressestelle Landkreis Rosenheim, Mitteilung vom 4. August 2026.

31.07., 12:00

Rosenheim plant Präventionskonferenz zur Gesundheitsförderung

Gesundheitsamt und Gesundheitsregion plus haben in Bad Endorf eine regionale Präventionskonferenz durchgeführt, um den bayerischen Masterplan Prävention in der Region umzusetzen.

Das Gesundheitsamt und die Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Rosenheim luden Vertreter aus Kitas, Vereinen und Einrichtungen zur Präventionskonferenz im Kultursaal am Park bei den Chiemgau Thermen in Bad Endorf ein. Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes, betonte, dass Prävention nur im Team funktioniert. Landrat Otto Lederer rief die Teilnehmer auf, eigene Ideen einzubringen und benannte als Ziel die Entwicklung einer "Präventionsregion".

Gesundheitsausgaben ohne Erfolg
Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, Dr. Rainer Hutka, forderte ein Umdenken: "Wir müssen wegkommen von der Reparaturkultur, hin zur Präventionskultur." Professor Dr. Thomas Hammerschmidt von der Technischen Hochschule Rosenheim beschrieb das deutsche Gesundheitssystem als ineffizient. Trotz hoher Ausgaben liegt die Lebenserwartung hinter anderen Ländern zurück. Die vier Risikofaktoren Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel verursachen bundesweit etwa 270 Milliarden Euro Kosten pro Jahr.

Die Konferenz-Teilnehmer einigten sich auf konkrete nächste Schritte: Eine digitale Landkarte mit vorhandenen Präventionsangeboten soll Bürgern einen besseren Überblick geben. Zudem sollen sich Anbieter regelmäßig abstimmen und kooperativ planen. Die Geschäftsstellenleiterin Katrin Posch leitete aus den Anregungen einen Arbeitsauftrag ab.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Rosenheim, Mitteilung vom 10. Juli 2026.