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BlaulichtRegensburg

19.08., 19:08

Zoll stellt in Furth im Wald über 25.000 unversteuerte Zigaretten sicher

Die Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg hat seit Anfang Juli bei acht Kontrollen an der A3 insgesamt 25.200 unversteuerte Zigaretten sichergestellt.

Am 12. August 2026 kontrollierten Zöllner auf dem Rastplatz Bayerischer Wald Nord bei Hunderdorf einen Kleinbus mit rumänischer Zulassung. Im Kofferraum fanden sie 6.000 Zigaretten mit bulgarischen Steuerzeichen in einer Sporttasche, weitere 3.000 mit rumänischen Steuerzeichen in einer Plastiktüte. Der Fahrer wurde angezeigt; gegen ihn wird wegen Steuerhinterziehung ermittelt. Die festgesetzte Tabaksteuer beträgt 1.875,70 Euro.

Wenige Tage zuvor, am 7. August, stoppten die Zöllner einen bulgarischen Lastwagen bei der Einreise nach Deutschland. In der Fahrerkabine entdeckten sie 5.000 unversteuerte Zigaretten. Der Fahrer gab an, die Zigaretten seien für Freunde bestimmt. Auch gegen ihn wurde Anzeige erstattet; die Tabaksteuer wurde auf 1.060,39 Euro festgesetzt.

Regelung bei Reisefreimengen: Wer Zigaretten aus einem anderen EU-Mitgliedstaat mitbringt, darf bis zu 800 Stück steuerfrei für den eigenen Bedarf mitnehmen. Werden Zigaretten für andere bestimmt oder an diese weitergegeben — auch kostenlos — entfällt die Steuerfreiheit.

Quelle: Pressestelle Hauptzollamt Regensburg, Mitteilung vom 14. August 2026.

11.08., 12:30

Zoll in Selb stoppt Drogensendungen auf dem Weg nach Tschechien

Bei der Kontrolle von Postsendungen aus den Niederlanden hat das Hauptzollamt Regensburg zahlreiche Betäubungsmittel und neue psychoaktive Stoffe sichergestellt und 13 Strafverfahren eingeleitet.

Die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Selb des Hauptzollamts Regensburg hat bei der Überprüfung von Postsendungen eines Dienstleisters mehrere Kilogramm Drogen gefunden. Die Sendungen sollten über Deutschland nach Tschechien weiterbefördert werden.

Die Zöllner nutzten Röntgentechnik, um die Pakete und Briefe zu überprüfen. Bei Verdacht auf Straftaten wurden die Sendungen geöffnet. Die Drogen waren unter anderem in Geburtstagskarten, einem Bluetooth-Lautsprecher und verschiedenen Produktverpackungen versteckt.

Sichergestellte Stoffe

In neun Strafverfahren wegen Betäubungsmittelgesetz-Verstößen wurden unter anderem 93 Gramm halluzinogene Pilze, 40 Gramm Amphetamin, 502 Ecstasy-Tabletten und 1,3 Gramm Kokain sichergestellt. In vier weiteren Verfahren wegen Verstößen gegen das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz beschlagnahmte der Zoll unter anderem 37,6 Gramm NEP und 50 Gramm 2-MMC.

Gegen die Adressaten der Sendungen wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Das Zollfahndungsamt München übernimmt Ermittlungen in Fällen mit Hinweisen auf gewerbsmäßigen Handel.

Quelle: Pressestelle Hauptzollamt Regensburg, Mitteilung vom 11. August 2026.

10.08., 12:30

Zoll beschlagnahmt Amphetamin bei Grenzübergang Furth im Wald

Am Grenzübergang Furth im Wald-Schafberg haben Zöllner bei einem 39-jährigen polnischen Fahrer 6,4 Gramm Amphetamin gefunden und ein Strafverfahren eingeleitet.

Bei einer Einreisekontrolle am Grenzübergang Furth im Wald-Schafberg hat das Hauptzollamt Regensburg bei einem 39 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen 6,4 Gramm Amphetamin sichergestellt. Der Fahrer eines Kleintransporters aus Tschechien gab zunächst an, gewerbliche Waren aus Polen nach Deutschland zu transportieren, bestritt aber die Mitführung von Waffen oder Betäubungsmitteln.

Bei der Durchsuchung fanden die Zöllner zwei in Alufolie verpackte Substanzstücke in einer Zigarettenschachtel in einer Bauchtasche über dem Beifahrersitz. Ein Drogenschnelltest und ein freiwilliger Urintest bestätigten Amphetamin. Der Mann räumte dies anschließend ein.

Die Behörden leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Eine Sicherheitsleistung von 4.000 Euro wurde festgesetzt. Nach den zollrechtlichen Maßnahmen übergab das Hauptzollamt den 39-Jährigen an die Grenzpolizei Furth im Wald. Zusätzlich besteht Verdacht auf Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss. Weitere Drogen wurden nicht gefunden.

Quelle: Pressestelle Hauptzollamt Regensburg, Mitteilung vom 10.08.2026.

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