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KulturRegen

07.08., 12:30

Brandenburg vergibt erstmals neu konzipierten Kunstpreis

Das Land Brandenburg hat zum ersten Mal seinen neu strukturierten Kunstpreis vergeben: Fünf Künstlerinnen und Künstler erhalten Auszeichnungen im Gesamtwert von 55.000 Euro.

Das Kulturministerium des Landes Brandenburg hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Brandenburgischen Kunstpreises 2026 bekannt gegeben. Insgesamt werden fünf Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit die zeitgenössische Kunstlandschaft des Landes prägen.

Die Auszeichnungen im Überblick: Drei Einzelpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro gehen an Maren Strack, Peter Rohn und Gabriele Konsor. Der mit 15.000 Euro dotierte Ehrenpreis für ein Lebenswerk wird an Christa Jeitner verliehen. Den Nachwuchsförderpreis in Höhe von 10.000 Euro erhalten Lydia Schellhammer und Christ Mukenge als Künstlerduo.

Kulturministerin Manja Schüle betonte, dass die Preisträger die vielfältige Kunstszene Brandenburgs repräsentieren: "Künstlerinnen und Künstler prägen die kulturelle Identität unseres Landes, erzählen seine Geschichten weiter, bringen neue Perspektiven in unsere Gesellschaft." Die Preisträger wurden nach ihrer Verbindung zum Land Brandenburg ausgewählt – durch Wohnsitz, Atelier oder künstlerisches Schaffen.

Die feierliche Preisverleihung findet am 6. September 2026 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus statt. Dort werden ausgewählte Werke der Preisträger in einer Ausstellung präsentiert.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mitteilung vom 7. August 2026.

02.08., 01:00

Sanierungsarbeiten am Jugendclub Kramixxo abgeschlossen

Der Jugendclub Kramixxo in Weimar hat eine grundlegende Sanierung hinter sich: Defekte Grundleitungen wurden erneuert, die Entwässerung umgestellt und mehrere Räume neu gestaltet.

Das Gebäude des Jugendclubs Kramixxo wird seit Anfang der 2000er Jahre als Jugendtreffpunkt genutzt. Erhebliche Feuchteschäden im Gebäude führten zu einer umfassenden Sanierung, die nun abgeschlossen ist.

Ursache der Schäden waren defekte Grundleitungen unter dem gesamten Gebäudekomplex. Die Entwässerung wurde grundlegend umgestellt: Die Dachentwässerung wird nun unter der Decke abgefangen und direkt nach außen geführt. Zwei Wasserspeicher sammeln Niederschläge zur Gartenbewässerung; überschüssiges Wasser versickert in der Freianlage statt ins Kanalnetz zu fließen.

Neue Räume und Ausstattung

Die Schmutzwasserleitung wurde neu auf der Ostseite angeordnet, was eine Neuaufteilung einzelner Räume zur Folge hatte. Es entstanden ein behindertengerechtes WC, ein zusätzliches Personaltoilett sowie eine neue Küche. Auch die Elektroanlage wurde teilweise erneuert. Mit frischen Farben präsentiert sich der Club nun neu.

Die Gesamtkosten der Sanierung betrugen etwa 120.000 Euro.

Quelle: Aktuelle Nachrichten der Stadt Weimar, Mitteilung vom 15.03.2024.

01.08., 02:00

Stadtbücherei Weimar: Ausstellung zur Geschichte des EFIM und Musikalienflohmarkt

Die Stadtbücherei Weimar präsentiert Ende April zwei Veranstaltungen: eine multimediale Dokumentation über 44 Jahre Ensemble für Intuitive Musik sowie einen Musikalienflohmarkt.

Am Dienstag, 29. April, zeigt die Stadtbücherei Weimar ab 19:30 Uhr im Gewölbekeller die Ausstellung "Klänge des Augenblicks". Sie dokumentiert die Geschichte des Ensembles für Intuitive Musik Weimar (EFIM) von 1980 bis heute. Gezeigt werden Briefe und Handschriften aus der Korrespondenz mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, Schreiben des Bauhäuslers Kurt Schmidt und des Pioniers der elektronischen Musik Oskar Sala. Ein Schwerpunkt liegt auf 44 Jahren Live-Elektronik.

Die Ausstellung präsentiert zudem Projekte von Dada bis Fluxus, darunter Parkmusiken, Open Airs, Wandelkonzerte, Tanztheater-Kooperationen und Klanginstallationen. Sie beleuchtet auch Tourneen in über 30 Länder nach 1990 sowie 125 Konzerte in der Zeit von 1980 bis 1990. Der Eintritt ist frei.

Am Mittwoch, 30. April, findet von 10:00 bis 18:00 Uhr vor der Stadtbücherei ein Musikalienflohmarkt statt. Angeboten werden Noten, Platten, CDs und Bücher nach dem Prinzip "Pay-what-you-can". Bei Regen weicht die Veranstaltung ins Erdgeschoss aus.

Quelle: Stadt Weimar, Mitteilung vom 25. Februar 2026.

31.07., 12:00

Sanierung der Kunstrasenplätze im Wimaria Stadion gestartet

Die Stadt Weimar hat die Erneuerung der beiden verschlissenen Hartplätze im östlichen Stadionbereich in Angriff genommen.

Die beiden Kunstrasenplätze im Wimaria Stadion waren in einem schlechten Zustand. Entwässerungsprobleme und mangelhafter Belag führten zu häufigen Sperrungen bei Regen und Hitze, was Trainings- und Spielausfälle zur Folge hatte. Eine Planung war bereits 2017 in Auftrag gegeben worden.

Sanierung ohne Förderung

Nachdem Fördermittelanträge 2024 und 2025 abgelehnt wurden, beschloss der Stadtrat im September 2025, die Sanierung aus städtischen Mitteln zu finanzieren. Die Arbeiten wurden an die Firma Artifex Barthel Sportanlagen GmbH vergeben.

Entstehen werden zwei Fußball-Großspielfelder, die sich in vier Kleinspielfelder unterteilen lassen. Der neue Kunstrasen ohne Verfüllung entspricht aktuellen Standards und soll Pflege- und Unterhaltskosten senken. Zusätzlich werden Leerrohre für eine künftige Flutlichtanlage verlegt. Die geplante Bauzeit beträgt etwa sieben Monate; der Durchgang über die Lindenallee bleibt gewährleistet. Die Investitionskosten betragen circa 2,15 Millionen Euro.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 10. März 2026.

31.07., 12:00

Kulturscheune in Niedergrunstedt erhält neue Dacheindeckung

Die denkmalgeschützte Scheune am Hofatelier in Niedergrunstedt ist mit neuen Ziegeln eingedeckt worden.

Die Arbeiten begannen Mitte September und wurden von der Firma Dach Schneider durchgeführt. Besonderheit des Projekts: Die Dachdecker-Auszubildenden des Unternehmens führten die Arbeiten eigenverantwortlich aus. Sie verlegten Unterspannbahn und Biberschwanzdoppeldeckung, führten Blecharbeiten durch und installierten die Dachentwässerung.

Der Grund für die Sanierung war der schlechte Zustand der historischen Ziegel, die Regenwasser nicht mehr abhielten. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. Das Amt für Gebäudewirtschaft war für Planung und Bauüberwachung zuständig.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 28. Oktober 2025.

31.07., 12:00

Bauhaus-Ausstellung in finnischer Partnerstadt eröffnet

Eine mobile Bauhaus-Ausstellung aus Weimar ist in der finnischen Stadt Hämeenlinna eröffnet worden und wird dort bis Mitte Juli gezeigt.

Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine, die Kuratorin Dr. Cornelia Erdmann und Weimars Städtepartnerschaftsreferentin Susanne Heine haben die Ausstellung gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten Hämeenlinnas, Janne Nieminen, eröffnet. Bei der Veranstaltung waren Mitglieder der Finnisch-Deutschen-Gesellschaft und weitere Gäste aus Hämeenlinna anwesend.

Die Ausstellung präsentiert Werke und Ideen aus der Gründungszeit des Bauhauses – darunter Arbeiten von Wassily Kandinsky, textile Entwürfe von Benita Koch-Otte und einen begehbaren Nachbau des Latten-Stuhls von Marcel Breuer. Die Weimarer Delegation nutzte den Besuch auch für Arbeitsgespräche zu Themen der Kinder- und Jugendkultur sowie weitere kulturelle Austausche mit Vertretern der Partnerstadt.

Nach Hämeenlinna setzt die mobile Ausstellung ihre Reise fort: Sie wird in Zamosc (Polen), Schowkwa (Ukraine) und Blois (Frankreich) gezeigt. Im kommenden Jahr sind Siena (Italien) und Trier geplant. Die Ausstellung ist eine Kooperation der Stadt Weimar mit der Klassik Stiftung Weimar/Bauhaus-Museum und wird vom Verein Bauhaus.Weimar.Moderne Die Kunstfreunde e.V. gefördert.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 5. Mai 2025.

31.07., 12:00

Zwei überdachte Picknickplätze im Hasenwäldchen eröffnet

Die Stadt Weimar hat im Hasenwäldchen zwei neue überdachte Sitzgruppen installiert, die Schutz vor Sonne und leichtem Regen bieten.

Im Hasenwäldchen an der Windmühlenstraße wurden zwei überdachte Tisch-Bank-Garnituren in Betrieb genommen. Eine Garnitur mit Platz für zwölf Personen steht am Zugang zwischen Gutenberg- und Windmühlenstraße, eine zweite mit acht Plätzen befindet sich oberhalb des Spielplatzes.

Die Überdachungen wurden mit einer Verblechung versehen, um ihre Lebensdauer zu erhöhen. Damit sollen sie auch bei stärkerer Sonneneinstrahlung oder leichtem Regen Schutz bieten. Parallel dazu wurden mehrere Spielelemente auf dem Platz repariert und erneuert sowie mit neuem Fallschutz ausgestattet. Auch Platzflächen und Hangbereiche wurden befestigt.

Die Maßnahmen wurden vom städtischen Eigenbetrieb Kommunalservice durchgeführt und aus dem städtischen Haushalt finanziert.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 19.06.2024.

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