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BlaulichtMünchen

21.08., 12:30

Wohnungsbrand in München-Laim – Zimmer unbewohnbar

Ein Feuer in einer Erdgeschosswohnung an der Friedenheimer Straße hat am Donnerstagnachmittag zum Einsatz der Feuerwehr geführt.

Am 20. August 2026 gegen 14.36 Uhr alarmierte der Bewohner selbst die Leitstelle und meldete einen Brand in seiner Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer war von einem Beistelltisch im Gang ausgegangen.

Die anrückenden Einsatzkräfte registrierten starke Rauchentwicklung, die aus einem gekippten Fenster austrat. Der Bewohner hatte die Räume bereits verlassen und übergab den Zugangsschlüssel. Die Feuerwehr errichtete einen Löschangriff und ging mit schwerem Atemschutz vor. Der brennende Tisch konnte rasch gelöscht werden. Die dahinter liegende Wand wurde teilweise geöffnet und mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft. Anschließend wurde die Wohnung mit Hochleistungslüftern entraucht.

Weitere Maßnahmen

Der restliche Gebäudeteil wurde überprüft und auf gefährliche Rauchgase untersucht – ohne Auffälligkeiten. Insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Das Ausmaß des Sachschadens ist noch ungeklärt. Die Wohnung ist unbewohnbar.

Quelle: Pressestelle Feuerwehr München, Mitteilung vom 21. August 2026.

21.08., 12:30

Vermisster 14-Jähriger in Garmisch-Partenkirchen gefunden

Die Bundespolizei hat einen aus einer Jugendeinrichtung in Nordrhein-Westfalen ausgerissenen 14-Jährigen am frühen Freitagmorgen am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen angetroffen.

Der Minderjährige war etwa 700 Kilometer von seiner Wohngruppe entfernt unterwegs. Eigenen Angaben zufolge wollte er die Zugspitze sehen. Mit mehreren Zügen war er von Nordrhein-Westfalen ins Werdenfelser Land gereist.

Am Donnerstagabend verpasste der Junge den letzten Zug zurück nach München und verbrachte die Nacht am Bahnhof. Dort trafen ihn Bundespolizisten gegen 3:30 Uhr an. Mit seinen Personalien verständigten die Beamten über die Polizei Mönchengladbach die Jugendeinrichtung und seinen Vater. Der Vater kaufte seinem Sohn ein Online-Ticket für die Rückreise nach Hause.

Der 14-Jährige verließ Garmisch-Partenkirchen am Morgen mit dem Zug in Richtung München.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 21. August 2026

21.08., 01:30

Verkehrsunfall auf A8 bei Augsburg – Autobahn stundenlang gesperrt

Ein Lkw-Fahrer ist auf der A8 zwischen Neusäß und Augsburg Ost aufgefahren, es kam zu einer Kettenreaktion mit mehreren Fahrzeugen.

Am Mittwoch, 19. August, ereignete sich gegen 14:10 Uhr auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung München ein Verkehrsunfall. Ein 52-jähriger Lkw-Fahrer fuhr auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Dieser wiederum kollidierten mit einem weiteren Lkw und stieß gleichzeitig mit einem Auto mit Anhänger zusammen, das auf dem mittleren Fahrstreifen fuhr.

Ursache war ein leichter Rückstau aufgrund einer Baustelle. Der 52-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

Sperrung und Aufräumarbeiten

Die A8 in Fahrtrichtung München wurde für etwa acht Stunden vollständig gesperrt. Freiwillige Feuerwehr und Straßenmeisterei unterstützten die Bergung und Aufräumarbeiten. Die Autobahnpolizei Gersthofen ermittelt gegen den 52-Jährigen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Die Schadenshöhe wird noch ermittelt.

Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Schwaben Nord, Mitteilung vom 20.08.2026.

19.08., 20:18

München startet Informationskampagne zu Bevölkerungsschutz in U- und S-Bahnen

Die Feuerwehr München bewirbt Krisenvorsorge und Warn-Apps auf digitalen Anzeigetafeln im öffentlichen Nahverkehr.

Die Branddirektion München zeigt seit August eine öffentliche Informationskampagne zum Thema Bevölkerungsschutz auf digitalen Stadtinformationsanlagen. Ziel ist es, Münchnerinnen und Münchner für Krisensituationen wie Stromausfälle oder Pandemien zu sensibilisieren.

Kampagne in Bus, Tram, S- und U-Bahn
Die etwa zehnsekündigen Videos werden auf Ströer-Screens an 20 S- und U-Bahn-Stationen sowie auf 180 Bildschirmen in Bus- und Trambahn-Wartehallen im Stadtgebiet ausgestrahlt. Die Inhalte behandeln Warn-Apps, korrektes Verhalten im Notfall, Notvorräte, Erste-Hilfe und Vorbereitung auf längere Stromausfälle. Die Kampagne nutzt ein Quiz-Format: Fragen werden gestellt, mehrere Antworten angeboten, dann die richtige Lösung gezeigt – etwa zur Warn-App NINA.

Die Stadt München beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Eigenvorsorge der Bevölkerung nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe". Dadurch sollen Feuerwehr und Rettungsdienst im Ernstfall ihre Ressourcen auf besonders kritische Einsätze konzentrieren können. Grundlage der Kampagneninhalte ist der kostenlose BBK-Ratgeber "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen".

Quelle: Pressestelle Feuerwehr München, Mitteilung vom 19. August 2026

19.08., 20:18

Untersuchungshaft nach drittem Einreiseversuch in Freilassing

Ein 28-jähriger Eritreer sitzt in Untersuchungshaft, nachdem er innerhalb von zwei Tagen dreimal versucht haben soll, unerlaubt von Österreich aus nach Deutschland einzureisen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat am Montagabend (17. August) einen eritreischen Staatsangehörigen bei einer Grenzüberschreitung kontrolliert. Der Mann war den Beamten bereits bekannt und befand sich als Fahrgast in einem Linienbus.

Mehrfache Einreiseversuche

Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, am 16. August abends mit dem Zug vom Bahnhof Freilassing aus versucht zu haben, unerlaubt einzureisen. Die Bundespolizei wies ihn nach Österreich zurück. Am selben Morgen soll er einen zweiten Versuch unternommen haben, wiederum mit dem Zug — auch dieser Versuch scheiterte. Bei der Kontrolle am Montagabend handelte es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um den dritten Versuch. Zu keinem Zeitpunkt konnte der Mann ein gültiges Ausweisdokument vorweisen.

Der Eritreer wird zudem mit einem Vorfall in Zusammenhang gebracht, der sich am Sonntagmorgen in einem ICE von Frankfurt am Main nach Würzburg ereignet haben soll. Demnach reiste er ohne gültigen Fahrkarte und soll sich exhibitionistisch verhalten haben. Die Bundespolizei Würzburg ermittelt wegen exhibitionistischer Handlungen und Erschleichens von Leistungen.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte Haftantrag. Das Amtsgericht Laufen ordnete Untersuchungshaft an.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 20:18

Unfall auf A 8 bei Gersthofen – eine Person leicht verletzt

Auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung München hat ein Autofahrer beim Spurwechsel einen Unfall verursacht, bei dem eine Frau leicht verletzt wurde.

Am Montag, 17. August, ereignete sich gegen 14.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Adelsried und Neusäß ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 39-jähriger Fahrer wechselte den Fahrstreifen und kollidierte mit dem Heck des Wagens einer 55-jährigen Frau.

Nach der Kollision verlor der 39-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Betonschutzwand und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Die 55-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 28.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn musste für Bergungsarbeiten zeitweise gesperrt werden. Die Autobahnpolizeistation Gersthofen ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord, Mitteilung vom 18. August 2026

19.08., 20:06

Zöllner entdecken 130 Zigarettenstangen im Gepäck

Am Münchner Flughafen haben Zollbeamte einen Reisenden mit unverzollten Zigaretten in seinen Koffern erwischt.

Ein über 30 Jahre alter Mann wollte am Wochenende mit Zigaretten unentdeckt durch den Münchner Flughafen kommen. Als er den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren passierte, forderten ihn Zöllner zu einer Kontrolle auf.

Bei der Überprüfung fanden die Beamten in zwei Reisekoffern insgesamt 130 Stangen Zigaretten. Die Zöllner beschlagnahmten das Rauchwaren-Paket und leiteten gegen den Mann ein Strafverfahren ein.

Quelle: Pressestelle Hauptzollamt München, Mitteilung vom 17.08.2026.

19.08., 20:06

Mann zeigt sich Mitfahrerinnen in ICE – Bundespolizei ermittelt

Die Bundespolizei in Würzburg ermittelt gegen einen 28-jährigen Mann, dem exhibitionistische Handlungen in einem Zug vorgeworfen werden.

Am Sonntag, 16. August, forderte das Bahnpersonal des ICE 523 beim Halt in Würzburg eine Bundespolizei-Streife zur Personalienfeststellung eines Fahrgastes an. Der eritreische Staatsangehörige reiste ohne gültigen Fahrschein.

Während der polizeilichen Maßnahmen berichteten drei weibliche Reisende, dass der Mann ihnen gegenüber saß und sich selbst in unangemessener Weise manipuliert haben soll. Die 22- und 23-jährigen Frauen hätten ihn mehrfach aufgefordert, sein Verhalten zu unterlassen – erfolglos. Die Bundespolizei brachte den Mann daraufhin zur Dienststelle und entließ ihn anschließend wieder.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt gegen den Tatverdächtigen wegen exhibitionistischer Handlungen und des Erschleichens von Leistungen.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 20:06

Bundespolizei nimmt an A93 mehrere Personen fest

Die Bundespolizei hat am Wochenende an der Inntalautobahn bei Kiefersfelden rund 20 Personen kontrolliert, die ohne erforderliche Papiere einreisen wollten, gefälschte Dokumente trugen oder per Haftbefehl gesucht wurden.

Bei Kontrollen an der A93 nahe Kiefersfelden stellte die Bundespolizei am 15. und 16. August mehrere Verstöße gegen Einreisebestimmungen und Gesetze fest.

Ein 20-jähriger Litauer wurde mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht. Die litauische Justiz wirft ihm Betrugsdelikte und illegale Vermögensaneignungen vor. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim gebracht und wartet dort auf seine Auslieferung.

Ein 32-jähriger Iraker mit deutscher Aufenthaltsgenehmigung war wegen Fahrerflucht und Trunkenheit im Verkehr gesucht. Geldstrafen und Verfahrenskosten von rund 7.400 Euro fehlten ihm; er muss nun etwa 80 Tage in Haft.

Weitere Verstöße

Zwei Syrer mit österreichischen Flüchtlingspässen schuldeten je rund 670 Euro wegen illegaler Einreiseversuche; sie zahlten und konnten weiterfahren. Ein 34-jähriger Syrer führte einen gefälschten rumänischen Ausweis mit sich, ein 22-jähriger Tunesier gefälschte spanische Dokumente. Der Tunesier trug auch ein in Deutschland nicht zugelassenes Pfefferspray und Cannabis bei sich und erhielt entsprechende Anzeigen. Beide Männer müssen das Land voraussichtlich verlassen.

Etwa drei Viertel der versuchten illegalen Einreisenden wurden nach polizeilichen Maßnahmen zurückgewiesen; sie stammten unter anderem aus Ghana, Syrien, Pakistan und Indien.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Pressestelle, Mitteilung vom 17. August 2026.

19.08., 20:06

Lkw-Unfall auf A 8 bei Dasing – Fahrbahn gesperrt

Ein Lastkraftwagen ist auf der Autobahn A 8 von der Fahrbahn abgekommen und hat erheblichen Sachschaden verursacht.

Am Freitag, 14. August, kam es auf der A 8 in Richtung München zwischen den Anschlussstellen Friedberg und Dasing zu einem Unfall. Ein 33-jähriger Lkw-Fahrer geriet gegen 10.15 Uhr mit seiner Sattelzugmaschine nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Außenschutzplanke.

Sperrungen und Reinigungsarbeiten

Durch den Aufprall wurden mehrere Plankenelemente beschädigt. Die Ölwanne des Fahrzeugs riss auf, etwa 550 Meter Seitenstreifen wurden mit Öl verschmutzt. Trümmerteile beschädigten zudem ein weiteres Auto. Für Bergungs- und Reinigungsarbeiten sperrten die Behörden zunächst den rechten und mittleren Fahrstreifen für etwa 30 Minuten. Der rechte Fahrstreifen blieb anschließend für rund dreieinhalb Stunden gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 47.500 Euro geschätzt. Die Autobahnpolizeistation Gersthofen ermittelt zur Unfallursache.

Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord, Mitteilung vom 17.08.2026.

19.08., 19:08

E-Scooter in Gleise geworfen – S-Bahn beschädigt

Unbekannte haben in München-Sendling zwei E-Scooter von einer Fußgängerbrücke auf die Bahngleise geworfen; eine S-Bahn erfasste einen davon.

Am Mittwochabend (12. August) gegen 23:55 Uhr warfen zwei unbekannte Täter zwei E-Scooter von einer Fußgängerbrücke zwischen den S-Bahnhaltepunkten Heimeranplatz und Harras in den Gleisbereich der Bahnstrecke im Stadtteil München-Sendling. Ein Augenzeuge beobachtete den Vorfall aus seiner Wohnung und informierte die Polizei.

Eine herannahende S-Bahn erfasste einen der E-Scooter und schleifte ihn mehrere Meter mit sich. Der Scooter wurde dabei vollständig zerstört. Der zweite Scooter lag neben den Gleisen und wurde erheblich beschädigt. Die S-Bahn selbst blieb unbeschädigt.

Die Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos. Die Strecke war etwa 15 Minuten lang gesperrt und führte zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Die Bundespolizei ermittelt gegen die unbekannten Täter wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 14. August 2026

19.08., 19:08

E-Bike aus Hauptbahnhof-Abstellung gestohlen

Am Aschaffenburger Hauptbahnhof ist ein hochwertiges Mountainbike verschwunden. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Ein 23-Jähriger hatte sein E-Bike vom Typ KTM Macina Team in Grün am 3. August 2026 in der Fahrradabstellung des Aschaffenburger Hauptbahnhofs abgestellt und mit einem Schloss gesichert. Als er das Fahrrad am 13. August gegen 16:40 Uhr abholen wollte, war es verschwunden.

Der Schaden wird auf 1.849 Euro geschätzt. Die genaue Tatzeit sowie Angaben zu möglichen Tätern sind der Bundespolizei bislang nicht bekannt. Sie ermittelt wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls.

Zeugensuche
Die Bundespolizeiinspektion Würzburg sucht Personen, die im Zeitraum vom 3. bis 13. August verdächtige Beobachtungen im Bereich der Fahrradabstellung gemacht haben. Hinweise nimmt die Inspektion unter der Telefonnummer 0931/32259-1111 entgegen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Würzburg, Mitteilung vom 14. August 2026.

12.08., 12:30

Mann stürzt am Münchner Hauptbahnhof in Gleisbereich und leistet Widerstand

Ein 34-Jähriger ist am Dienstag am Starnberger Flügelbahnhof in München ohne Fremdeinwirkung in den Gleisbereich gefallen und hat sich anschließend der polizeilichen Maßnahme widersetzt.

Am Dienstagnachmittag (11. August) wurde die Bundespolizeiinspektion München gegen 12:40 Uhr über eine hilflose Person am Hauptbahnhof informiert. Ein 34-jähriger afghanischer Staatsangehöriger war ohne äußere Einflüsse in Gleis 33 am Starnberger Flügelbahnhof gestürzt. Eine unbekannte Person half dem Mann aus dem Gefahrenbereich heraus. Er blieb unverletzt.

Bei der polizeilichen Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 34-Jährige an einer Sehbehinderung leidet. Der Mann verhielt sich zunehmend aggressiv und versuchte mehrmals, sich der Maßnahme zu entziehen. Um zu verhindern, dass er erneut in den Gleisbereich stürzt, hielten ihn die Bundespolizisten fest.

Der 34-Jährige riss sich daraufhin mehrmals mit erheblicher Kraft aus den Griffen los und leistete massiven Widerstand gegen die Streife. Die Beamten forderten Unterstützung an und brachten den Mann zur Dienststelle. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde verweigert. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er die Dienststelle verlassen, muss sich aber wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 12. August 2026.

12.08., 12:30

Zeugenaufruf nach sexueller Belästigung am Bahnhof Traunstein

Die Bundespolizei sucht Zeugen einer sexuellen Belästigung, die sich am 10. August am Bahnhof Traunstein und später in einem Regionalzug ereignet haben soll.

Eine 42-jährige Deutsche soll am 10. August gegen 11:45 Uhr am Bahnsteig des Bahnhofs Traunstein sexuell belästigt worden sein. Der Tatverdächtige soll anschließend mit dem Opfer in den Regionalzug BRB79024 Richtung München eingestiegen sein.

Während der Zugfahrt soll der Mann die Frau nach Angaben der Bundespolizei erneut belästigt und mehrfach Fotos von ihr gemacht haben. Auf Höhe des Bahnhofs Übersee habe die Geschädigte daraufhin den Nothalt betätigt. Ein 51-jähriger Jordanier wurde beim Halt des Zuges durch die Bundespolizeiinspektion Freilassing festgenommen.

Zeugen gesucht

Die Bundespolizei sucht Zeugen des Vorfalls sowie möglicherweise weitere Personen, die am 10. August vom Tatverdächtigen angesprochen oder belästigt worden sein könnten. Hinweise können unter der E-Mail bpoli.freilassing@polizei.bund.de oder telefonisch unter 08654/7706-0 gegeben werden.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 12. August 2026.

11.08., 12:30

Zoll beschlagnahmt Trommel mit Pythonleder im Flughafen-Gepäck

Zollbeamte in München haben eine Trommel aus geschütztem Pythonleder beschlagnahmt, die eine Reisende als Souvenir einführen wollte.

Eine Frau hatte das Musikinstrument in einem Souvenirladen erworben und in ihrem Reisegepäck mitgenommen. Bei der Kontrolle stellten Zollbeamte fest, dass es sich um ein Erzeugnis einer artenschutzrechtlich geschützten Tierart handelt. Die erforderlichen Einfuhrgenehmigungen lagen nicht vor, deshalb wurde die Trommel beschlagnahmt.

Warnung vor geschützten Materialien

Das Hauptzollamt München weist darauf hin, dass der Verkauf in Souvenirläden und auf Märkten nicht bedeutet, dass Waren ohne Weiteres nach Deutschland oder in die Europäische Union eingeführt werden dürfen. Besondere Vorsicht ist laut Pressesprecher Thomas Meister bei Erzeugnissen aus Reptilienleder, Elfenbein, Korallen, Schildpatt sowie bestimmten Pflanzen und Hölzern geboten.

Für geschützte Tier- und Pflanzenarten gelten das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) sowie europäische und nationale Vorschriften. Fehlende Genehmigungen können zur Beschlagnahme und zu Bußgeld- oder Strafverfahren führen. Der Zoll empfiehlt Reisenden, sich vor dem Souvenierkauf über Einfuhrbestimmungen zu informieren und im Zweifelsfall auf den Kauf zu verzichten.

Quelle: Hauptzollamt München, Mitteilung vom 11. August 2026

11.08., 12:30

Bundespolizei findet gestohlene Kopfhörer bei Durchsuchung

Die Bundespolizei hat in Mühldorf am Inn die Wohnung eines 34-Jährigen durchsucht und dabei mehrere Kopfhörer sichergestellt, die der Mann mutmaßlich unterschlagen hatte.

Am Montagabend (10. August) durchsuchten Beamte der Bundespolizei die Wohnung eines 34-jährigen afghanischen Mannes im Landkreis Mühldorf am Inn. Anlass war der Verdacht der Unterschlagung von kabellosen Kopfhörern.

Ein 24-Jähriger hatte die Kopfhörer im Juli im ICE von Berlin nach München vergessen. Nach einer Anzeige Anfang August konnte er die Geräte über eine Ortungsfunktion auf einem Bahnbetriebsgelände in München lokalisieren. Die Bundespolizei fand die Kopfhörer daraufhin im Umkleideraum des Bahngeländes in einem Spind des 34-Jährigen.

Bei der freiwilligen Durchsuchung seiner Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte mehrere weitere, teilweise hochwertige Kopfhörer, die sichergestellt wurden. Die genaue Schadenshöhe wird noch ermittelt. Der Mann wurde nach Abschluss der Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Die Bundespolizei ermittelt gegen ihn wegen Diebstahls und Unterschlagung.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 11. August 2026.

10.08., 12:30

Streit im Würzburger Hauptbahnhof: 61-Jährige schlägt zwei Männer mit Schuh

Eine 61-jährige Frau ist in der Nacht auf Sonntag im Hauptbahnhof Würzburg in einen Streit mit zwei Männern geraten und soll diese mit ihrem Schuh geschlagen haben.

Die Bundespolizei wurde in der Nacht auf Sonntag (9. August) auf die Auseinandersetzung zwischen einer 61-jährigen Würzburgerin und zwei männlichen Personen aufmerksam. Demnach soll es zunächst zu einem verbalen Streit gekommen sein, dessen Grund bislang unklar ist.

Im Verlauf der Konfrontation eskalierte die Situation: Die 61-Jährige soll ihren Schuh ausgezogen und damit gegen die Brust des 20-jährigen Mannes geschlagen haben. Als ein Zeuge vermittelnd eingreifen wollte, soll die Frau dem 16-jährigen Helfer mit der Schuhsohle gegen die linke Gesichtshälfte geschlagen haben.

Die beiden Männer erlitten Rötungen an Unterarm beziehungsweise Ohr. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich. Die 61-Jährige konnte ihre Weiterreise fortsetzen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Würzburg, Mitteilung vom 10. August 2026.

10.08., 12:30

Polizeigewerkschaft kritisiert Stellenmoratorium in Bayern

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Bayern warnt vor Folgen eines Stellenmoratoriums bei der Bayerischen Polizei und fordert dessen Korrektur.

Die DPolG Bayern kritisiert das seit 2023 geltende Stellenmoratorium für die Bayerische Polizei. Landesvorsitzender Jürgen Köhnlein zufolge wurden von zugesagten 2.000 neuen Stellen (1.000 für Landespolizei, 500 für Grenzpolizei, 500 für Verwaltung und Tarif) bislang erst knapp 850 ausgebracht; über 1.150 Stellen unterliegen dem Moratorium.

Folgen für Personalplanung und Ausbildung
Nach Angaben der Gewerkschaft führt die Stelleneinsparung dazu, dass die Bayerische Polizei ab 2027 nicht mehr ihre eigenen Auszubildenden übernehmen kann. Zudem würden Maßnahmen wie die Erhöhung von Teilzeitanteilen, die Verlängerung von Lebensarbeitszeiten und die Verbeamtung von Tarifkräften beeinträchtigt.

Köhnlein fordert eine Rücknahme des Moratoriums und die Fortsetzung des im Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern zugesicherten Stellenzuwachses. Parallel angekündigte Projekte wie der Aufbau eines Drohnen-Kompetenzzentrum und der Ausbau von Digitalen Anzeige- und Servicestellen benötigten dringend neue Stellen, um steigende Fallzahlen in Bereichen wie Betrug und Kinderpornografie bewältigen zu können.

Quelle: Pressestelle Deutsche Polizeigewerkschaft Bayern, Mitteilung vom 10. August 2026

10.08., 12:30

Mann belästigt Zugbegleiter sexuell am Hauptbahnhof München

Ein 67-jähriger Mann hat am Sonntag einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Münchner Hauptbahnhof sexuell belästigt. Die Bundespolizei ermittelt.

Am Sonntagnachmittag (9. August) gegen 14:40 Uhr fiel ein 67-jähriger Mann in einer S-Bahn am Hauptbahnhof München durch lautes Schreien auf und belästigte Mitreisende. Mitarbeiter des Prüfdienstes der Deutschen Bahn unterzogen ihn daraufhin einer Fahrscheinkontrolle. Da der Mann keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte, sollte er von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden.

Daraufhin griff der 67-Jährige einen 21-jährigen Zugbegleiter unerwartet in den Intimbereich. Die alarmierte Bundespolizei nahm den Mann am Hauptbahnhof mit zur Dienststelle. Der Bahnmitarbeiter musste seinen Dienst abbrechen. Der Mann war nach eigenen Angaben in Deutschland wohnungslos und hatte mehrere Vorstrafen wegen Leistungserschleichung und Gewalt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion München, Pressestelle, Mitteilung vom 10. August 2026.

06.08., 01:30

Bundespolizei zerschlägt Schleuserring – mehrere Festnahmen in Deutschland und Serbien

Die Bundespolizei hat am 5. August 2026 in koordinierten Einsätzen drei hochrangige Schleuser festgenommen und sechs Objekte durchsucht – ein Schlag gegen organisierte Schleusungskriminalität mit Verbindungen nach Libyen und über die Balkanroute.

In mehreren Ermittlungsverfahren bayerischer Staatsanwaltschaften gelang der Bundespolizei am 5. August ein Zugriff gegen international tätige Schleuserorganisationen. Drei Haftbefehle wurden im In- und Ausland vollstreckt, sechs Durchsuchungsbeschlüsse im Bundesgebiet vollzogen.

Libyen-Route über Mittelmeer: Im Verfahren der Staatsanwaltschaft Traunstein wird einem 26-jährigen Syrer vorgeworfen, seit Oktober 2024 mindestens 125 Menschen – überwiegend Syrer – unter lebensgefährlichen Bedingungen von Libyen über das Mittelmeer nach Italien und teilweise nach Deutschland geschleust zu haben. In nicht seetauglichen, überfüllten Booten mit bis zu 61 Personen und ohne Schwimmwesten sollen die Geschleusten transportiert worden sein. Pro Person wurden 6.500 bis 7.800 Euro verlangt; die ermittelte Beute liegt bei mindestens 875.000 Euro. Bei mehreren Grenzkontrollen wurde der Hauptbeschuldigte mit mutmaßlichem Falschgeld im Wert von insgesamt über 200.000 Euro angetroffen.

Balkanroute: Die Staatsanwaltschaft Landshut konnte einen 31-jährigen Syrer in Serbien festnehmen, der als führender Kopf einer Schleuserorganisation gilt. Ihm werden 17 Fälle des gewerbsmäßigen Einschleusens von mindestens 152 Migranten von April bis November 2022 vorgeworfen. Ein zweiter Beschuldigter (32 Jahre, Syrer) wurde in Belgrad verhaftet; ihm werden 37 Schleusungsfälle mit insgesamt mindestens 625 Personen zwischen Juni 2023 und Juni 2024 zur Last gelegt.

Die Ermittlungen waren Teil einer von Europol koordinierten Task Force. Rund 240 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 5. August 2026.

04.08., 12:30

Bundespolizei sucht Zeugen nach Diebstahl einer Baumaschine in Würzburg

Eine hochwertige Schleifmaschine der Deutschen Bahn ist von einer Baustelle in Würzburg gestohlen worden. Die Bundespolizei bittet um Hinweise.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg ermittelt wegen des Diebstahls einer Schleifmaschine im Wert von 5.300 Euro. Das Gerät befand sich auf einer Bahnbaustelle unter der Grombühlbrücke und wurde zwischen Sonntag, 17:00 Uhr, und Montag, 07:15 Uhr, entwendet. Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG stellte das Fehlen der Maschine am Montagmorgen fest.

Zeugensuche

Die Bundespolizei fragt, wer im relevanten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich Auverastraße/Grombühlbrücke gemacht hat. Gesucht werden Hinweise auf Personen, die eine gelb-blaue Maschine weggetragen oder abtransportiert haben, sowie Beobachtungen zu verdächtigen Fahrzeugen. Wer Informationen zum Verbleib der Baumaschine hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0931/32259-1111 bei der Bundespolizeiinspektion Würzburg zu melden.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 04.08.2026.

04.08., 01:30

Polizei sucht nach Unfallfahrer auf A8 bei Augsburg

Ein unbekannter Fahrzeugführer hat auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung München einen Leitpfosten und die Schutzplanke beschädigt und ist geflüchtet.

Zwischen Samstag, 19.00 Uhr und Sonntag, 6.00 Uhr beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer an der Abfahrt Augsburg Ost einen Leitpfosten am Fahrbahnrand sowie die Außenschutzplanke. Der Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Spuren am Unfallort deuten auf einen roten Hyundai hin, möglicherweise vom Modell i30. Die Autobahnpolizei Gersthofen ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Gesucht wird: Wer hat den Unfall beobachtet? Wem ist ein beschädigter roter Hyundai aufgefallen, insbesondere im Zusammenhang mit einer Werkstattreparatur? Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Gersthofen unter Telefon 0821/323-1910 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord, Mitteilung vom 03.08.2026.

31.07., 12:00

Malwettbewerb zum 75. Jubiläum der Bundespolizei in Nürnberg

Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg ruft Kinder und Jugendliche zu einem Malwettbewerb auf, der anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Bundespolizei stattfindet.

Unter dem Motto "Was verbinde ich mit der Bundespolizei?" können Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre aus der Region ihre Kreativität ausleben. Eingereicht werden können Kunstwerke in beliebiger Technik, mindestens im Format DIN A4. Einsendeschluss ist der 14. September 2026.

Die eingereichten Bilder werden bei zwei Veranstaltungen am 19. und 20. September 2026 ausgestellt: einem Benefizkonzert im Gemeinschaftshaus Langwasser sowie einem öffentlichen Bundespolizei-Familienfest am Rangierbahnhof Nürnberg. Bei diesem Fest werden die kreativsten Werke ausgezeichnet; die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten attraktive Preise und eine Ehrung. Alle eingereichten Arbeiten können während der Veranstaltungen gegen eine Spende erworben werden.

Die Einnahmen aus Spenden und Bildverkäufen gehen an die gemeinnützige Organisation Schlupfwinkel e. V., die Kinder und Jugendliche in der Metropolregion Nürnberg mit psychischen Erkrankungen unterstützt.

Einsendungen an: Bundespolizeiinspektion Nürnberg, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bahnhofsplatz 6, 90443 Nürnberg.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion Nürnberg, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00

Landrat setzt sich für bessere Luftrettung ein – Behörden prüfen

Der Landrat des Passauer Landkreises hat sich für eine Stärkung der Luftrettung eingesetzt; der Innenminister ordnete ein Gutachten an, die österreichische Landesrätin kündigte weitere Prüfungen an.

Der Landrat des Passauer Landkreises hat sich für eine Verbesserung der Luftrettungsinfrastruktur ausgesprochen. Sein Anliegen findet Resonanz bei den zuständigen Behörden in Bayern und Österreich.

Innenminister Herrmann kündigte an, ein Gutachten in Auftrag zu geben. Die österreichische Landesrätin Haberlander signalisierte, weitere Prüfungen durchführen zu lassen. Beide Reaktionen deuten auf eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema hin.

Konkrete Maßnahmen oder Zeiträume wurden in der Mitteilung nicht genannt.

Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 16. Juli 2024.

29.07., 12:30

Bundespolizei warnt vor Gefahren auf Bahngelände in den Sommerferien

Die Bundespolizei appelliert zum Ferienstart an Jugendliche und Eltern, Bahngelände nicht als Abenteuerspielplatz zu nutzen – die Gefahren durch Züge und Oberleitungen sind lebensgefährlich.

Besonders zum Ferienstart warnt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim vor tödlichen Risiken, die von Bahnflächen ausgehen. Weder Kletteraktionen auf Waggons noch Selfies im Bahnbereich oder Aufenthalte auf abgestellten Zügen sind mit vertretbarem Risiko verbunden.

Extreme physikalische Gefahren

Moderne Züge fahren sehr leise und nähern sich oft unbemerkt. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometern pro Stunde benötigen Züge bis zu einem Kilometer Bremsweg und können nicht ausweichen. Oberleitungen führen bis zu 15.000 Volt und können bereits aus 1,5 bis 2 Metern Entfernung tödliche Spannungsüberschläge auslösen – auch ohne direkte Berührung.

Fallbeispiel aus der Region

Ende Mai 2026 wurde ein 18-Jähriger in Prien am Chiemsee von einem Stromschlag aus einer Oberleitung getroffen, als er auf einen Güterzug stieg. Er erlitt schwerstgradige Verbrennungen und lebensbedrohliche innere Organverletzungen, unter denen er dauerhaft leidet.

Die Bundespolizei fordert Eltern auf, ihre Kinder in den Ferien explizit vor dem Aufenthalt im Gleisbereich zu warnen.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 29.07.2026

27.07., 12:30

Bundespolizei sucht Zeugen nach sexueller Belästigung am Bahnhof Freilassing

Die Bundespolizei ermittelt nach einer sexuellen Belästigung am Bahnhof Freilassing und sucht Zeugen des Vorfalls vom 26. Juli.

Am 26. Juli wurde eine 19-Jährige gegen 11.00 Uhr in der Wartehalle des Bahnhofs Freilassing sexuell belästigt. Eine unbekannte Frau half der Geschädigten und begleitete sie zur Bundespolizei auf den Bahnhofsparkplatz.

Verdächtiger festgenommen
Die Bundespolizei konnte einen 38-jährigen Rumänen festnehmen. Der zur Tatzeit alkoholisierte Mann wird beschrieben als schlanker Bartträger mit dunklen Haaren, die an den Seiten sehr kurz rasiert sind. Er trug zum Tatzeitpunkt ein schwarzes T-Shirt mit heller Aufschrift, eine kurze Jeanshose und schwarze Schuhe mit goldenem Aufdruck. Der Mann führte eine kleine grüne Tüte mit sich.

Der Verdächtige wurde durch Videoaufzeichnungen identifiziert und später in einem Fernverkehrszug kurz vor dem Bahnhof Traunstein angetroffen.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing bittet Zeugen um Meldung, insbesondere die Frau, die der Geschädigten zu Hilfe kam. Zeugenhinweise können unter 08654-7706-0 oder bpoli.freilassing@polizei.bund.de eingegeben werden.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 27. Juli 2026.

24.07., 12:30

Rucksack aus ICE am Münchner Hauptbahnhof gestohlen

Ein Reisender hat am 23. Juli seinen Rucksack mit einem Wert von etwa 9.000 Euro im Zug vergessen; die Bundespolizei sucht nun nach einem unbekannten Tatverdächtigen.

Am Donnerstag, 23. Juli, ist einem 61-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Saarbrücken am Münchner Hauptbahnhof ein Rucksack mit Gesamtwert von rund 9.000 Euro entwendet worden. Der Mann war mit dem ICE von Karlsruhe nach München gereist und vergaß seinen Rucksack beim Aussteigen im Zug. Als er den Verlust bemerkte und sofort zum Zug zurückkehrte, war dieser bereits weg.

Im Rucksack befanden sich unter anderem ein Tablet, Bargeld und persönliche Gegenstände. Der Mann erstattete gegen 16:15 Uhr Anzeige bei der Bundespolizeiinspektion München. Durch die schnelle Meldung konnten Videoaufzeichnungen des Bahnsteigs zeitnah ausgewertet werden. Dabei geriet ein bislang unbekannter Mann in den Fokus der Ermittlungen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Diebstahls.

Die Bundespolizei empfiehlt Reisenden, Gepäck und Wertgegenstände insbesondere an stark frequentierten Bahnhöfen und in Zügen stets im Blick zu behalten. Diebe nutzen kurze Momente der Unaufmerksamkeit gezielt aus. Wer seinen Verlust bemerkt, sollte dies sofort der Bundespolizei oder dem Zugpersonal melden.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion München, Mitteilung vom 24. Juli 2026.

24.07., 02:00

Bundespolizei sucht nach Mann wegen sexueller Belästigung im Zug

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen unbekannten Mann, der am 13. Juli eine 14-Jährige während einer Zugfahrt zwischen Bruckmühl und Westerham sexuell belästigt haben soll.

Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Rosenheim soll sich der Unbekannte in dem Zug selbst befriedigt und die Jugendliche anschließend aufgefordert haben, ihn anzufassen. Die Belästigung ereignete sich kurz nach 13:30 Uhr. Die 14-Jährige verließ den Zug daraufhin am Bahnhof Westerham und ließ sich von ihrem Vater abholen.

Fahndung nach dem Täter

Die Bundespolizei beschreibt den gesuchten Mann als etwa 40 Jahre alt und 1,75 Meter groß mit leichtem Übergewicht. Er hat kurze braun bis rot-braune Haare und einen buschigen Bart im Kinnbereich. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Jogging-Hose. Seine Aussprache wirkte den Angaben zufolge eher undeutlich. Der Mann ist nach der Tat offenbar in Richtung Holzkirchen weitergefahren.

Zeugenhinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/8026-2102 entgegen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 23. Juli 2026.

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