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WirtschaftMünchen

22.08., 01:00

Bayerns Exporte im ersten Halbjahr 2026 gestiegen

Bayern hat im ersten Halbjahr 2026 Exporte im Wert von 117,3 Milliarden Euro verbucht — ein Plus von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das Handelsvolumen Bayerns belief sich in der ersten Jahreshälfte 2026 auf insgesamt 236,5 Milliarden Euro. Neben den genannten Exporten betrugen die Importe 119,2 Milliarden Euro. Besonders kräftig wuchsen die Ausfuhren in EU-Länder: Sie stiegen um 9,5 Prozent. Zuwächse verzeichnete Bayern unter anderem bei den Abnehmerländern Polen, Österreich, Tschechien, Frankreich, Italien, Ungarn und Spanien.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger deutete die Steigerung als Zeichen von Stabilität trotz anhaltender geopolitischer Herausforderungen. Rückgänge auf dem US-Markt seien durch Erfolge in anderen Regionen ausgeglichen worden. Er kündigte an, dass er und Staatssekretär Tobias Gotthardt mit Wirtschaftsdelegationen weiterhin internationale Handelspartner besuchen wollen. Ende Oktober 2026 plant Aiwanger eine Reise nach Polen, um sich über bayerische Unternehmensaktivitäten dort zu informieren.

Ein besonderer Erfolg ist die Umwandlung des traditionellen Handelsdefizits mit Polen in einen Überschuss im ersten Halbjahr 2026.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, Mitteilung vom 20. August 2026.

19.08., 20:18

Bayerns Wirtschaftsminister kritisiert EU-Verpackungsverordnung

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger lehnt die seit 12. August geltende EU-Verpackungsverordnung als zu bürokratisch ab.

Die neue EU-Verpackungsverordnung ist seit dem 12. August in Kraft. Unternehmen müssen die Vorgaben bereits umsetzen, obwohl wichtige Detailregelungen noch ausstehen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisiert die Regelung scharf. Das Ziel von weniger Verpackungsmüll und mehr Recycling sei zwar richtig, doch die EU habe daraus ein "Bürokratiemonster" gemacht. Besonders kleine Betriebe würden durch Nachweise, Dokumentationspflichten und Konformitätserklärungen belastet.

Nach Angaben des Ministers müssen Unternehmen, die europaweit verkaufen, sich im schlechtesten Fall mit 27 Meldesystemen auseinandersetzen. Kleine Versandhändler müssten in jedem EU-Land einen Bevollmächtigten vor Ort haben. Dies sei für viele Betriebe nicht umsetzbar, so Aiwanger.

Bayern hatte sich nach eigenen Angaben frühzeitig um praxisgerechte Vorgaben bemüht und dabei Ausnahmen für bestimmte Kartonverpackungen erreicht.

Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 18. August 2026.

19.08., 19:08

Mehr als 90 Prozent der bayerischen Staatskantinen erfüllen Bio- und Regionalziel

Die meisten staatlichen Kantinen in Bayern beziehen bereits mindestens die Hälfte ihrer Lebensmittel aus regionaler oder ökologischer Erzeugung — ein Jahr vor der Zielvorgabe.

Von 91 bewirtschafteten staatlichen Kantinen in Bayern erfüllen 82 die Vorgabe, mindestens 50 Prozent ihrer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Erzeugung zu beziehen. Die Bayerische Staatsregierung hatte sich dieses Ziel 2020 gesetzt. Im Jahr 2023 erreichten erst 64 Prozent der Kantinen diese Quote, 2024 dann 81 Prozent.

Täglich versorgen die Kantinen mehr als 15.500 Gäste — vom kleineren Betrieb mit etwa 50 Mahlzeiten bis zu großen Einrichtungen mit über 1.000 Mahlzeiten pro Tag. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber würdigte die Leistung und verwies darauf, dass die Kantinen dies trotz steigender Kosten, Personalengpässen und schwankenden Gästezahlen erreicht hätten.

Unterstützung durch das Ministerium

Die hohe Quote an regionalen und ökologischen Lebensmitteln stärkt lokale Wertschöpfungsketten und schafft verlässliche Absatzmöglichkeiten für Landwirtschaftsbetriebe. Das Landwirtschaftsministerium begleitet die Kantinen mit Beratung, Vernetzungsveranstaltungen und praktischer Unterstützung bei der Beschaffung regionaler Produkte.

Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 14. August 2026.

19.08., 19:08

Bayern lockert Regeln für Futtergewinnung wegen Trockenheit

Angesichts der anhaltenden Dürre ermöglicht Bayern Landwirten, zusätzliche Flächen zur Futtergewinnung zu nutzen – auch auf sonst geschützten Flächen.

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat wegen der Futterknappheit durch Trockenheit neue Regelungen eingeführt. Freiwillige Brachen dürfen künftig zur Futtergewinnung genutzt werden, ebenso Flächen in Öko-Regelungen, dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und dem Vertragsnaturschutz. Nutzen Betriebe diese Flächen zur Futtergewinnung, entfällt allerdings die jeweilige Förderprämie.

Ausnahmen für Bio-Betriebe und Feldvogelinseln

Bei Feldvogelinseln besteht eine Sonderregelung: Wird der Aufwuchs nach dem 15. August geerntet, kann die Förderung weiterhin gewährt werden. Ökologische Betriebe erhalten zusätzliche Erleichterungen und dürfen ab sofort Gründüngungsflächen und Körnermaisflächen als Silomais zur Fütterung nutzen. Vor der Nutzung von Förderflächen sollen Betriebe Kontakt mit dem zuständigen Landwirtschaftsamt aufnehmen.

Das Ministerium stellt zudem fachliche Beratung bereit. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft hat bereits Fachinformationen zu Notreife bei Mais veröffentlicht und will weitere Handlungsempfehlungen folgen lassen. Bayern hatte die Futterversorgungslage bereits als Katastrophenfall im Sinne europäischen Öko-Rechts anerkannt.

Quelle: Bayerisches Landwirtschaftsministerium, Mitteilung vom 13. August 2026

10.08., 12:30

Werner Brombach, Inhaber der Privatbrauerei Erdinger, verstorben

Der langjährige Chef der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Werner Brombach prägte das Unternehmen über Jahrzehnte und entwickelte es kontinuierlich weiter. Die Brauerei blieb dabei stets am Standort Erding ansässig.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger würdigte Brombach als "herausragende Unternehmerpersönlichkeit". Unter seiner Führung sei aus einer regionalen Brauerei eine weltweit bekannte bayerische Marke geworden. "Erdinger wird bis heute ausschließlich in Erding gebraut", sagte Aiwanger. Brombach habe Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region gesichert und den Wirtschaftsstandort Erding über Jahrzehnte geprägt. Der Minister würdigte ihn als Vorbild für den bayerischen Mittelstand und sprach der Familie sein Mitgefühl aus.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 9. August 2026.

09.08., 01:30

Bayern erlaubt Bio-Betrieben den Zukauf konventionellen Grundfutters

Wegen anhaltender Dürre und Futtermangels hat Bayern eine befristete Ausnahmeregelung für Biobetriebe geschaffen, die konventionelles Rau- und Feldfutter zukaufen dürfen.

Dürre und Hitze führen in Bayern zu deutlichen Engpässen bei der Grundfutterversorgung. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus hat die mangelhafte Versorgungslage deshalb als Katastrophenfall im Sinne des europäischen Öko-Rechts anerkannt. Dies ermöglicht Bio-Betrieben unter bestimmten Bedingungen, konventionelles Rau- und Feldfutter wie Heu oder Silage zuzukaufen.

Bedingungen und Grenzen

Die Ausnahmen beschränken sich auf Rau- und Feldfutter. Kraftfuttermittel müssen weiterhin aus ökologischer Produktion stammen. Betroffene Betriebe müssen nachweisen, dass gleichwertiges Bio-Grundfutter am Markt nicht verfügbar ist. Die Landesanstalt für Landwirtschaft bearbeitet entsprechende Anträge.

Die Niederschläge von März bis Juli 2026 lagen in Bayern deutlich unter dem Durchschnitt, kombiniert mit hohen Temperaturen und kaltem Frühjahrsstart. Die Regelung gilt ohne regionale Einschränkung, längstens für 12 Monate. Das Ministerium empfiehlt Betrieben, auch mit ihren Bioverständen und Abnehmern Rücksprache zu halten.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, Mitteilung vom 7. August 2026.

06.08., 02:30

Kaniber sichert Bergbauernprogramm zu und fordert schnelles Wolfsmanagement

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat bei der Hauptalmbegehung in Lenggries eine zügige Umsetzung des neuen Wolfsmanagements gefordert und zugleich Kürzungen beim Bergbauernprogramm abgelehnt.

Bei der 79. Hauptalmbegehung in Lenggries sprach sich Kaniber für eine schnelle Ausweisung von Weidegebieten im Alpenraum aus, in denen ein wirksames Wolfsmanagement möglich ist. Der Bund habe den Wolf ins Bundesjagdgesetz aufgenommen; nun müsse Bayern die neuen Möglichkeiten konsequent nutzen. Die Landwirtschaftsverwaltung stelle fachliche Unterstützung bereit.

Mehrere hundert Teilnehmer folgten der Einladung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern und der Gemeinde zur Begehung, die zur Ampertal-Alm auf 1.435 Metern führte. Kaniber würdigte die Arbeit der Almbäuerinnen und -bauern und betonte deren Rolle für die Kulturlandschaft und Wirtschaft Bayerns.

Förderung und Finanzierung
Im vergangenen Jahr flossen über Förderprogramme rund 34 Millionen Euro in die bayerische Alm- und Alpwirtschaft. Über das Bergbauernprogramm wurden seit Jahresbeginn bereits mehr als 3,3 Millionen Euro bewilligt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wasserversorgung, die der Freistaat mit Zuschüssen bis 30.000 Euro fördert. Kaniber lehnte vorgeschlagene Kürzungen beim Bergbauernprogramm ab und kündigte an, sich auf europäischer Ebene für eine verlässliche Finanzierung einzusetzen.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 5. August 2026.

04.08., 12:30

Landkreis Rosenheim diskutiert Wege zur Unternehmensnachfolge

Der Landkreis Rosenheim hat sich mit über 70 Unternehmern dem Thema Betriebsübergabe gewidmet – ein Prozess, der in der Region viele Firmen betrifft.

Beim zweiten Wirtschaftsdialog des Landkreises Rosenheim tauschten sich Unternehmerinnen und Unternehmer mit Experten und erfahrenen Geschäftsinhabern über Strategien für gelungene Firmennachfolgen aus. Der Veranstaltung im Landratsamt wohnten über 70 Vertreterinnen und Vertreter heimischer Betriebe bei.

Rund 52.000 wirtschaftlich attraktive Unternehmen in Bayern stehen bis 2031 vor einer Betriebsübergabe. Eine erfolgreiche Nachfolge benötige meist mehrere Jahre Vorbereitung, erklärte Oliver Nerz von der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Im Durchschnitt dauere der Prozess drei bis fünf Jahre. Neben steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Aspekten spiele auch die emotionale Komponente eine wichtige Rolle.

Beispiele aus der Region

Zwei Unternehmer berichteten von ihren Erfahrungen: Marius Maier und Michael Obermeyer übernahmen die GUME GmbH in Tuntenhausen extern und prüften dabei rund 100 Betriebe. Julian Richter übergab sein Vater das Unternehmen Spielgeräte Richter in Frasdorf zehn Jahre nach Einstieg in die Geschäftsführung. Beide Modelle – externe und familieninterne Übergabe – erfordern Sorgfalt bei Vorbereitung und Auswahl des Nachfolgers.

Eine Befragung des Landkreises zeigt: Etwa 22 Prozent der Unternehmen rechnen in den kommenden Jahren mit einer Betriebsübergabe, mehr als 80 Prozent davon sehen Unterstützungsbedarf.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Rosenheim, Mitteilung vom 4. August 2026.

03.08., 13:30

Bayern würdigt Frauen in der Landwirtschaft mit Filmporträts

Zum UN-Jahr der Landwirtin 2026 stellt das Bayerische Landwirtschaftsministerium sieben Betriebsleiterinnen in den Fokus und zeigt ihre Rolle in der modernen Landwirtschaft.

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat sieben Filmporträts veröffentlicht, in denen neun Frauen und ihre Höfe porträtiert werden. Die Porträts sollen die Vielfalt und Bedeutung von Betriebsleiterinnen im Freistaat sichtbar machen.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betont, dass Frauen in der Landwirtschaft frische Perspektiven und Innovationen bringen. Laut einer Bäuerinnenstudie des Freistaats führen Frauen formal nur neun Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe eigenverantwortlich. In der Praxis seien sie jedoch häufig die treibende Kraft auf den Höfen – verantwortlich für Buchhaltung, Tierhaltung, Familie und Haushalt sowie strategische Entscheidungen.

Viele Frauen bauen zusätzliche Betriebszweige auf wie Direktvermarktung, Urlaub auf dem Bauernhof oder Bauernhofgastronomie. Diese Diversifizierung eröffnet neue Marktchancen und erhöht die Wertschöpfung pro Fläche.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 31. Juli 2026.

01.08., 02:30

Bayern fördert grenzüberschreitende Forschungs- und Technologieprojekte

Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt hat sich mit Partnern von europäischen Interreg-B-Projekten ausgetauscht, die Innovation und Wissenstransfer in der Region vorantreiben.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt grenzüberschreitende Projekte, die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Donauraum vernetzen. Dabei geht es um Technologietransfer, den Strukturwandel in der Automobil- und Zulieferindustrie sowie neue Materialtechnologien.

Zu den vorgestellten Projekten zählt CapTTict mit Beteiligung der Technischen Hochschule Deggendorf. Es fördert die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen in Informations- und Kommunikationstechnologie durch Gründerprogramme und digitale Plattformen. Das Projekt Drive2Transform, koordiniert von der TechBase Regensburg, unterstützt kleine und mittlere Unternehmen beim digitalen Wandel und bei neuen Geschäftsmodellen. Das Projekt RTIT>> mit der Bayern Innovativ GmbH konzentriert sich auf nachhaltige Materialtechnologien und vernetzt bayerische Akteure mit Partnern aus dem Donauraum.

Gotthardt erklärte, Innovationen entstünden heute durch grenzüberschreitenden Austausch. Mit Interreg B fördert die Europäische Union transnationale Zusammenarbeit in großen europäischen Räumen zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 29. Juli 2026.

01.08., 01:30

KULAP-Maßnahmen 2027 unverändert – Antragstellung startet Anfang nächsten Jahres

Bayern setzt sein Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) im kommenden Jahr ohne Änderungen fort und bietet Landwirten damit Planungssicherheit.

Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat angekündigt, dass alle KULAP-Maßnahmen aus dem Jahr 2026 unverändert zur Neubeantragung angeboten werden. Die Antragstellung zu den Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) 2027 findet Anfang des kommenden Jahres online statt.

Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums nehmen derzeit über 60.000 Landwirte an dem Programm teil – mehr als jeder zweite Landwirt in Bayern. Ein Großteil der KULAP-Maßnahmen sei produktionsintegriert gestaltet: Landwirtschaftliche Flächen dienen demnach sowohl der Nahrungsmittelproduktion als auch dem Boden-, Gewässer- und Klimaschutz sowie der Steigerung der Biodiversität.

Für Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen stehen in diesem Jahr über 300 Millionen Euro an EU-, Bundes- und Landesmitteln bereit.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 31. Juli 2026.

31.07., 13:30

Bayern fördert 16 Games-Projekte mit 871.000 Euro

Das Bayerische Digitalministerium hat Förderempfehlungen für 16 Spiele-Entwicklungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 871.000 Euro vergeben.

Das Bayerische Digitalministerium hat gemeinsam mit dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) und der LfA Förderbank Bayern 16 Games-Projekte zur Förderung empfohlen. Die Unterstützung umfasst drei Produktionen, sechs Prototypen und sieben Konzeptentwicklungen.

Die geförderten Studios verteilen sich auf mehrere bayerische Regierungsbezirke: Sieben Projekte stammen aus Oberbayern (München, Unterhaching, Neubiberg), drei aus Schwaben (Kempten, Germaringen), zwei aus Mittelfranken (Nürnberg) und zwei aus Oberfranken (Bayreuth, Forchheim). Je ein Projekt kommt aus Unterfranken (Castell) und der Oberpfalz (Pielenhofen).

Nach Angaben des Ministeriums hat sich die Zahl der Games-Unternehmen im Freistaat seit 2018 mehr als verdoppelt. Mit der neuen Förderrichtlinie soll die Unterstützungskapazität erweitert werden.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 31.07.2026.

31.07., 13:30

Bayern unterstützt Landwirtschaft und Forstwirtschaft in Trockenheitsphase

Angesichts von Trockenheit, steigenden Kosten und Wettbewerbsdruck kündigt Bayern konkrete Hilfen für landwirtschaftliche, forst- und weinbauliche Betriebe an.

Trockenheit, höhere Betriebskosten und Wettbewerbsdruck belasten derzeit viele land- und forstwirtschaftliche Betriebe in Bayern. Dazu kommen steigende Energiekosten und erhöhte Personalausgaben durch den gestiegenen Mindestlohn. Besonders arbeitsintensive Bereiche wie Wein-, Obst- und Gemüsebau geraten dadurch zunehmend unter Druck.

Konkrete Maßnahmen und Hilfen
Der Freistaat setzt mehrere Unterstützungsmaßnahmen um: Bei Futternot können Betriebe freiwillige Brachen zur Futtergewinnung nutzen. Die Futterbörse des Bayerischen Bauernverbands vermittelt Futterangebote und -gesuche. Bayern fördert zudem Mehrgefahrenversicherungen und übernimmt bis zu 50 Prozent der Versicherungsprämien. Für in Schwierigkeiten geratene Betriebe stehen Liquiditätsprogramme der Landwirtschaftlichen Rentenbank zur Verfügung. Die Direktzahlungen und Flächenprämien sollen im Dezember wie geplant ausgezahlt werden.

Waldumbau und Forschung
Bei Bayerns Wäldern liegt der Fokus auf Waldumbau zu widerstandsfähigeren Mischwäldern. Im vergangenen Jahr investierte der Freistaat rund 75 Millionen Euro in die Waldwirtschaft. An der Trockenforschungsstation Schwarzenau werden Kulturarten und Anbausysteme unter Trockenstress erforscht. Für Weinbaubetriebe erhöht Bayern die Förderung für Steillagen um etwa 50 Prozent.

Bayern fordert auf Bundes- und EU-Ebene unter anderem weniger Bürokratie, Aufstockung von Düngehilfen und Änderungen beim geplanten Tierhaltungskennzeichnungsgesetz.

Quelle: Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mitteilung vom 31. Juli 2026.

31.07., 12:01

Bayerns Best 50: Wirtschaftsminister zeichnet 50 wachstumsstärkste Mittelständler aus

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat 50 dynamische mittelständische Unternehmen mit dem Preis "BAYERNS BEST 50" geehrt – bereits zum 25. Mal.

Die ausgezeichneten Betriebe haben in den vergangenen fünf Jahren Umsatz und Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich gesteigert. Sie sind über alle bayerischen Regierungsbezirke verteilt und wurden nach objektiven Kriterien von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt.

Zusatzpreise für Unternehmertum und Nachhaltigkeit

Den Sonderpreis "Bayerische Unternehmerin des Jahres" erhält Julia Werner, Geschäftsführerin der WERNER companies GmbH & Co. KG. Sie wurde für ihren wirtschaftlichen Erfolg und ihre aktive Rolle im Betrieb ausgewählt. Der Sonderpreis Nachhaltigkeit geht an die MUNK GmbH. Zwei weitere Preise würdigen die Ausbildungsleistung: Die SUSPA GmbH erhält die Auszeichnung für die meisten Auszubildenden in absoluten Zahlen, die SCHAPFL IT-Scannerkassen GmbH für die beste Quote im Verhältnis zur Beschäftigtenzahl.

Nach Aiwangers Angaben arbeiten 75 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und 77 Prozent aller Auszubildenden in Bayerns Privatwirtschaft im Mittelstand.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Pressestelle Bayerisches Wirtschaftsministerium, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00

Bayerns Wirtschaftsminister äußert sich zu BMW-Stellenabbau

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat auf die angekündigten Stellenanpassungen bei BMW reagiert und fordert bessere Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie.

Nach Medienberichten plant BMW weltweit den Abbau von etwa 8.000 Stellen. Das Unternehmen soll den Personalabbau über natürliche Fluktuation und freiwillige Abfindungsprogramme umsetzen.

Aiwanger bezeichnete BMW als "ein Aushängeschild des Industriestandorts Bayern und einer unserer wichtigsten Arbeitgeber" und nannte den angekündigten Stellenabbau "ein weiteres Alarmsignal". Zwar soll der Personalabbau demnach sozialverträglich erfolgen, doch zeige die Entwicklung den Druck auf die Automobilindustrie.

Forderungen an Bund und EU

Der Minister fordert bessere Rahmenbedingungen auf Bundes- und EU-Ebene. Die EU solle unter anderem die geplante Verschärfung des Utility Factor für Plug-in-Hybride aussetzen und das CO2-Minderungsziel 2035 auf höchstens 90 Prozent reduzieren. Die Bundesregierung soll Kaufanreize prüfen und verstärkt einsetzen. Zudem müssen laut Aiwanger Arbeitszeitregelungen und Lohnnebenkosten international wettbewerbsfähig werden.

Bayern werde seine Automobilindustrie unterstützen und auf Technologieoffenheit statt ideologischer Verbote setzen, erklärte der Minister.

Quelle: Pressestelle Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 28. Juli 2026.

31.07., 12:00

Bayern wird Standort des bundesweiten Magnetfusions-Hubs

Der Bund hat entschieden, dass Bayern Sitzland des deutschen Hubs für Magnetfusionsforschung wird. Der Hub soll um das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching entstehen.

Der Freistaat Bayern wird zum Standort des deutschen Hubs für Magnetfusionsforschung im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland. Die Entscheidung wurde vom Bund in Abstimmung mit den Ländern getroffen. Der Hub konzentriert sich auf das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München mit einem weiteren Standort in Gundremmingen.

Neben dem Magnetfusions-Hub entstehen zwei weitere Fusionshubs: einer für Laserfusion an den Standorten Hamburg und Biblis, ein dritter für Brennstoffkreisläufe und Materialentwicklung rund um das KIT Karlsruhe. Alle drei Hubs werden in der ersten Phase mit bis zu 125 Millionen Euro gefördert. Die Hubs sollen Start-ups, Wissenschaftseinrichtungen und führende Unternehmen zusammenbringen und den Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie beschleunigen.

Investitionen und Projekte
Bayern stellt für den geplanten Demo-Reaktor "Alpha" bis zu 400 Millionen Euro bereit. Das Start-up Proxima Fusion plant eine Magnetfabrik mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen. Ein Fusions-Demokraftwerk "Stellaris" ist in Gundremmingen vorgesehen. Zudem sollen an bayerischen Hochschulen neue Lehrstühle und Nachwuchsforschungsgruppen zur Fusionswissenschaft entstehen.

Quelle: Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Mitteilung vom 28.07.2026.

31.07., 12:00

Kostenfreie Gründerberatung im September

Der Landkreis Pfaffenhofen bietet zusammen mit Handwerkskammer, IHK und weiteren Partnern im September kostenlose Beratungen für angehende Unternehmerinnen und Unternehmer an.

Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung des Landkreises Pfaffenhofen unterstützt Gründungsinteressierte mit individueller Begleitung. Partner sind die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Verein AktivSenioren Bayern sowie der Wirtschaftsbeirat des Landkreises.

Die kostenfreien Angebote im September richten sich an Menschen, die ein Geschäft aufbauen oder als Freiberufler tätig werden möchten. Die Beratungen berücksichtigen individuelle Voraussetzungen und unterschiedliche Gründungswege.

Weitere Informationen zu den genauen Terminen und Anmeldemodalitäten können bei der Strukturentwicklung des Landkreises Pfaffenhofen erfragt werden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen, Mitteilung vom 07.08.2025.

31.07., 12:00

Ausbildungskompass und Messe: Unternehmen können sich noch bis 25. April anmelden

Der Landkreis Pfaffenhofen sucht Unternehmen für die Teilnahme an Ausbildungskompass und Ausbildungsmesse – Anmeldeschluss ist der 25. April.

Der Ausbildungskompass wird seit 2018 im Landkreis Pfaffenhofen herausgegeben. Verantwortlich ist das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung LKR Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer für München und Oberbayern (HWK), der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) sowie der Kreishandwerkerschaft.

Betriebe, die sich an der Ausbildungsmesse beteiligen oder im Ausbildungskompass präsent sein möchten, können sich noch bis zum 25. April anmelden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Pfaffenhofen, Mitteilung vom 19. März 2025.

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