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BlaulichtLandshut

06.08., 01:30

Bundespolizei zerschlägt Schleuserring – mehrere Festnahmen in Deutschland und Serbien

Die Bundespolizei hat am 5. August 2026 in koordinierten Einsätzen drei hochrangige Schleuser festgenommen und sechs Objekte durchsucht – ein Schlag gegen organisierte Schleusungskriminalität mit Verbindungen nach Libyen und über die Balkanroute.

In mehreren Ermittlungsverfahren bayerischer Staatsanwaltschaften gelang der Bundespolizei am 5. August ein Zugriff gegen international tätige Schleuserorganisationen. Drei Haftbefehle wurden im In- und Ausland vollstreckt, sechs Durchsuchungsbeschlüsse im Bundesgebiet vollzogen.

Libyen-Route über Mittelmeer: Im Verfahren der Staatsanwaltschaft Traunstein wird einem 26-jährigen Syrer vorgeworfen, seit Oktober 2024 mindestens 125 Menschen – überwiegend Syrer – unter lebensgefährlichen Bedingungen von Libyen über das Mittelmeer nach Italien und teilweise nach Deutschland geschleust zu haben. In nicht seetauglichen, überfüllten Booten mit bis zu 61 Personen und ohne Schwimmwesten sollen die Geschleusten transportiert worden sein. Pro Person wurden 6.500 bis 7.800 Euro verlangt; die ermittelte Beute liegt bei mindestens 875.000 Euro. Bei mehreren Grenzkontrollen wurde der Hauptbeschuldigte mit mutmaßlichem Falschgeld im Wert von insgesamt über 200.000 Euro angetroffen.

Balkanroute: Die Staatsanwaltschaft Landshut konnte einen 31-jährigen Syrer in Serbien festnehmen, der als führender Kopf einer Schleuserorganisation gilt. Ihm werden 17 Fälle des gewerbsmäßigen Einschleusens von mindestens 152 Migranten von April bis November 2022 vorgeworfen. Ein zweiter Beschuldigter (32 Jahre, Syrer) wurde in Belgrad verhaftet; ihm werden 37 Schleusungsfälle mit insgesamt mindestens 625 Personen zwischen Juni 2023 und Juni 2024 zur Last gelegt.

Die Ermittlungen waren Teil einer von Europol koordinierten Task Force. Rund 240 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeidirektion München, Mitteilung vom 5. August 2026.

31.07., 12:00

Weiterer Newcastle-Fall in Gangkofen – Überwachungszone ausgeweitet

Im Landkreis Rottal-Inn ist ein zweiter Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Geflügelbetrieb in Gangkofen festgestellt worden.

Die Behörden haben eine neue Überwachungszone eingerichtet, die Teile von Frontenhausen und Reisbach betrifft. Zu den betroffenen Orten gehören in Frontenhausen Wettersdorf, Eiselsdorf, Friedersdorf, Moselding, Schern, Schwaige, Aign, Grubwinkl und Wachlkofen, in Reisbach Watzendorf, Siegsdorf, Wildprechting, Biberg, Mühlen, Lehen, Oberstuben, Unterstuben und Ötz.

Bereits geltende Allgemeinverfügungen für den Landkreis Landshut und den ersten Newcastle-Ausbruch in Gangkofen behalten ihre Gültigkeit. Geflügelhalter in der Überwachungszone sind verpflichtet, ihre Bestände aufzustallen und von wildlebenden Vögeln zu trennen. Zudem müssen tierseuchenrechtliche Vorschriften strikt eingehalten und Krankheitssymptome besonders beobachtet werden. Die genauen Gebietsgrenzen können auf der interaktiven Karte des Friedrich-Loeffler-Instituts abgerufen werden.

Quelle: Johannes Drexler, Mitteilung vom 20. März 2026.

31.07., 12:00

Newcastle-Krankheit: Neue Überwachungszone im Landkreis Landshut

Nach einem weiteren Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Geflügelbetrieb haben die Behörden Schutz- und Überwachungsmaßnahmen eingerichtet; kleinere Bereiche zweier Gemeinden sind betroffen.

Im Landkreis Landshut ist erneut die Newcastle-Krankheit in einem Geflügelbetrieb aufgebrochen. Die zuständigen Behörden haben daraufhin Schutz- und Überwachungszonen festgelegt. Aufgrund der räumlichen Lage sind auch diesmal kleinere Bereiche der Gemeinden Loiching (Unterwolkersdorf) und Frontenhausen sowie Teile des benachbarten Landkreises Dingolfing-Landau betroffen.

Auflagen für Geflügelhalter
Für Halter in der Überwachungszone gelten tierseuchenrechtliche Vorgaben. Dazu zählen Einschränkungen beim Transport von Geflügel und erhöhte Hygiene- sowie Biosicherheitsmaßnahmen. Alle gehaltenen Vögel müssen so untergebracht sein, dass sie von freilebenden Vögeln isoliert sind (Aufstallungspflicht). Geflügelhalter sollten auf Krankheitssymptome bei ihren Tieren achten und die geltenden Vorschriften strikt befolgen.

Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Vögeln. Für Menschen besteht in der Regel nur ein sehr geringes Infektionsrisiko; Erkrankungen beim Menschen sind selten und verlaufen meist mild. Die genauen Restriktionsgebiete sind in einer interaktiven Karte beim Fachinformationszentrum zu einsehen. Bei Fragen können sich betroffene Halter an das Veterinäramt des Landkreises wenden.

Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 19. März 2026.

31.07., 12:00

Vierter Newcastle-Fall in der Region nachgewiesen

Im Markt Gangkofen (Landkreis Rottal-Inn) ist ein weiterer Fall der Newcastle-Krankheit bei Geflügel aufgetreten. Die Behörden haben eine neue Überwachungszone eingerichtet.

Am Donnerstag, 26. März, wurde die Newcastle-Krankheit in einem Geflügelbetrieb im Markt Gangkofen bestätigt. Dies ist der vierte dokumentierte Fall im Zusammenhang mit dem laufenden Ausbruch in der Region.

Als Reaktion hat die zuständige Behörde eine Überwachungszone festgelegt. Diese umfasst im Landkreis Dingolfing-Landau Teile der Gemeinde Frontenhausen, darunter die Ortschaften Burgberg, Birnbach Waldfried, Ödgarten Moospoint, Bircha und alle südlich gelegenen Gemeindeteile.

Maßnahmen für Geflügelhalter
In der Überwachungszone müssen Geflügelhalter strenge tierseuchenrechtliche Vorschriften einhalten. Das Geflügel muss von wildlebenden Vögeln getrennt gehalten werden. Halter sollen verstärkt auf Krankheitssymptome achten.

Die bisherigen Allgemeinverfügungen für Ausbrüche im Landkreis Landshut und in Rottal behalten Gültigkeit. Die genauen Grenzen der Überwachungszone sind auf der interaktiven Karte des Friedrich-Loeffler-Instituts einsehbar.

Quelle: Pressestelle Landkreis Rottal-Inn, Mitteilung vom 26. März 2026.

31.07., 12:00

18 Feuerwehren im Landkreis Landshut erhalten neue Sirenenanlagen

Der Landkreis Landshut hat 18 Feuerwehren mit modernen Sirenen- und Warnanlagen ausgestattet.

Insgesamt 18 Feuerwehren im Landkreis Landshut haben neue Sirenen- und Warnanlagen erhalten. Die Systeme sollen bei Unwettern, Unglücksfällen und Katastrophen die rechtzeitige Alarmierung ermöglichen und damit Gefahren für Menschen und Sachgüter minimieren.

Landrat Peter Dreier betonte, dass Krisenvorsorge im Landkreis einen hohen Stellenwert habe. Die eingebauten Anlagen vom Typ "MOBELA" gelten als hochmodern und effizient.

Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 25. April 2022.

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