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Aus dem RathausHof

19.08., 20:18

Landratsamt begrüßt neue Auszubildende und Studierenden

Das Landratsamt hat seine neuen Nachwuchskräfte zu einem Kennenlerntag zusammengebracht – erstmals mit neuen Ausbildungsangeboten.

Vor dem offiziellen Ausbildungsbeginn trafen sich alle neuen Auszubildenden und Studierenden des Landratsamtes zu einem gemeinsamen Kennenlerntag zusammen. Das Programm sollte erste Kontakte ermöglichen und den Start in Ausbildung und Studium erleichtern.

In kleinen Gruppen lernten die Nachwuchskräfte sich gegenseitig kennen und stellten ihren persönlichen Hintergrund, ihre Interessen und ihren bisherigen Werdegang vor. Nach der Begrüßung durch Ausbildungsleiter Marco Vödisch, Personalleiterin Daniela Schreiner und Katrin Fischer traf Landrat Dr. Oliver Bär die neuen Auszubildenden und Studierenden persönlich. Er vereiidigte zudem die neuen Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter.

"Sie werden gebraucht, denn sie arbeiten für und an ihrer Region mit und lösen wertvolle Aufgaben", sagte Bär. Die Nachwuchskräfte pflanzten anschließend gemeinsam einen Baum am Landratsamt, um ein bleibendes Zeichen zu setzen.

Neue Ausbildungsrichtungen

Das Landratsamt erweitert sein Ausbildungsangebot: Erstmals starten 2026 die Ausbildung zum Fachinformatiker sowie das duale Studium Soziale Arbeit.

Quelle: Pressestelle Landratsamt, Mitteilung vom 19. August 2026

31.07., 13:30

Landkreise Hof und Wunsiedel intensivieren Zusammenarbeit

Eine Gesetzesänderung vom 22. Juli 2026 ermöglicht den Landkreisen Hof und Wunsiedel i. Fichtelgebirge, staatliche Aufgaben künftig gemeinsam wahrzunehmen.

Der Bayerische Landtag hat eine Änderung des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) beschlossen. Sie schafft die Grundlage dafür, dass Landratsämter staatliche Aufgaben durch Vereinbarung gemeinsam bearbeiten können. Beide Landkreise hatten diesen Vorstoß gemeinsam eingeleitet.

Hintergrund ist das gestiegene Aufgabenvolumen bei angespannten kommunalen Haushalten. Die beiden Landkreise wollen Fachkompetenzen bündeln und Ressourcen effizienter nutzen. Dazu gehört, Expertisen so einzusetzen, dass sie optimal wirken, ohne dass jeder Landkreis alle Kompetenzen selbst vorhalten muss. Dies soll die Vertretungssicherheit stärken, Abläufe beschleunigen und Verwaltungsleistungen auch bei Personalengpässen zuverlässig sichern.

Erste konkrete Schritte

Im ersten Schritt werden Ordnungswidrigkeitenverfahren ab dem zweiten Halbjahr 2026 in einer gemeinsamen zentralen Stelle gebündelt. Künftig könnten weitere Aufgaben folgen, beispielsweise die Zusammenführung der Gutachterausschüsse für Grundstückswertermittlung. Beide Verwaltungen sehen auch Potenzial bei der gemeinsamen Digitalisierung und Standardisierung von Verwaltungsabläufen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 27. Juli 2026.

31.07., 12:00

Amt für Ländliche Entwicklung übergibt Jahresbericht für Landkreis Hof

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken hat seine Broschüre 2026 für den Landkreis Hof vorgestellt und dabei über 55 laufende Projekte berichtet.

Im Landkreis Hof bearbeitet das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken derzeit 55 Projekte. Dazu zählen Flurneuordnungen, Dorferneuerungen und Integrierte Ländliche Entwicklungen. Die Investitionen belaufen sich auf knapp 3,4 Millionen Euro, wovon über 1 Million Euro durch Förderung finanziert wurden.

Im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken liefen zum Stichtag Juni 2026 insgesamt 454 Projekte. Investitionen in Höhe von über 37 Millionen Euro wurden 2025 in allen neun oberfränkischen Landkreisen getätigt, davon rund 25,2 Millionen Euro durch das ALE Oberfranken.

Die Übergabe der Broschüre für die Landkreise Hof und Wunsiedel fand in Biengarten, einem Ortsteil von Münchberg, statt. Dort war im Zuge einer Dorferneuerung ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Landrat Dr. Oliver Bär würdigte die Zusammenarbeit mit dem ALE und das Engagement der Bürger vor Ort.

Das ALE Oberfranken nennt seine Ziele mit der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ländlichen Regionen, der Verbesserung der Agrarstruktur, dem Schutz von Boden und Gewässern sowie der Förderung regionaler Produkte.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 23. Juli 2026

31.07., 12:00

Rasdorf erhält 230.000 Euro Förderung für Dorferneuerung

Die Gemeinde Rasdorf wird mit Landesmitteln bei der Umgestaltung ihres Ortskerns unterstützt, wo ein ehemaliger Hofkomplex zu einem neuen Zentrum entwickelt wird.

Rasdorf gehört zu drei hessischen Kommunen, die am Programm "Strategischer Sanierungsbereich" teilnehmen. Der Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium überbrachte jetzt Fördermittel in Höhe von 230.000 Euro für das Projekt.

Im Fokus steht ein 8.100 Quadratmeter großes Areal im Zentrum Rasdorfs. Dort befand sich früher ein landwirtschaftlicher Hof mit Stallungen und Gasthaus. Die Gemeinde kaufte die Fläche, um Leerstand zu vermeiden und den Ortskern ganzheitlich zu entwickeln.

Erste Bausteine bereits umgesetzt

Der ehemalige Gasthof wurde bereits umgebaut: Im Erdgeschoss entstand eine Tagespflege mit 16 Plätzen, im Obergeschoss eine Arztpraxis und im Dachgeschoss Verwaltungsräume eines ambulanten Pflegedienstes. Die Wirtschaftsgebäude wurden abgerissen. Eine Investorengruppe realisiert dort das Projekt "Gemeinsam Wohnen in Rasdorf" mit 30 Einzel- und Doppelappartements, deren erste Bezüge für August geplant sind. Derzeit werden die Außenanlagen hergerichtet.

Quelle: Pressestelle Landkreis Fulda, Mitteilung vom 14.07.2026

31.07., 12:00

Hadamar erhält Förderung für Entwicklungskonzept

Die Stadt Hadamar bekommt einen Zuschuss des Landes Hessen zur Erstellung eines Kommunalen Entwicklungskonzepts, das die Grundlage für die Bewerbung um das Dorfentwicklungsprogramm bildet.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer überreichte in der Schlossaula Hadamar einen Förderbescheid für die Erstellung eines Kommunalen Entwicklungskonzepts (KEK). Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit 25.000 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 44.000 Euro, von denen 31.250 Euro als förderfähig anerkannt wurden.

Das Konzept soll acht Stadtteile Hadamars abdecken: die Kernstadt, Niederhadamar, Faulbach, Niederzeuzheim, Oberzeuzheim, Steinbach, Oberweyer und Niederweyer. Es wird als strategische Grundlage für die künftige Entwicklung dieser Bereiche erarbeitet und ist Voraussetzung für die Anerkennung als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung.

Beteiligung und Umsetzung

Das Konzept umfasst unter anderem eine Bestandsaufnahme zu Demografie, kulturellem Erbe, Siedlungsbild und Infrastruktur. Die Stadt plant einen intensiven Bürgerbeteiligungsprozess. Bis zum 1. Februar 2027 muss die Bewerbung beim Land Hessen eingereicht werden; das KEK soll noch 2026 fertiggestellt sein. Nach erfolgreicher Aufnahme in das Programm steht ein Finanzrahmen von etwa 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle Landkreis Limburg-Weilburg, Mitteilung vom 2. Juli 2026.

31.07., 12:00

Weimar: Neue Abfallsatzung seit 1. Januar 2026 – Das ändert sich

In Weimar gelten seit Jahresbeginn eine neue Abfallsatzung und Abfallgebührensatzung. Abfuhrtage und Mindestvolumen bleiben unverändert, doch es gibt neue Regelungen und Gebühren für Zusatzleistungen.

Seit 1. Januar 2026 regeln die neue Abfallsatzung und die neue Abfallgebührensatzung die Abfallwirtschaft in Weimar. Wesentliche Aspekte wie Abfuhrtage und der Rhythmus der Leerung ändern sich nicht. Das Mindestvolumen für Restmüll bleibt bei 15 Litern pro Person und Woche.

Stellplatz und Bereitstellung

Der Behälter muss am Abfuhrtag höchstens 5 Meter vom Bordstein oder der Straßenkante entfernt stehen. Die Leerung erfolgt werktags zwischen 6 und 20 Uhr. Tonnen sollen bis 6 Uhr bereit sein, frühestens ab 18 Uhr am Vorabend rausgestellt werden. Stehen Behälter im Hof oder zu weit entfernt, ist eine Abholung vom Grundstück als kostenpflichtige Zusatzleistung möglich. Normale Reparaturen wie Deckel oder Räder sind in der Pauschalgebühr enthalten.

Neue Gebühren

Sperrmüll wird nach Anmeldung innerhalb von drei Wochen abgeholt. Ein Express-Service innerhalb von vier Werktagen kostet 76 Euro. Haushaltsgroßgeräte und Bildschirmgeräte kosten je 10 Euro. Zusätzliche oder größere Biotonnen sind gegen Gebühr möglich. Eigenkompostierung wird mit jährlichen Rabatten belohnt. Grünschnitt kann bis Oktober 2026 kostenfrei am Wertstoffhof abgegeben werden, danach nur noch an der Kompostanlage Weimar-Umpferstedt.

Quelle: Stadt Weimar, Mitteilung vom 21. Januar 2026

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