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KulturHof

20.08., 12:30

Jean-Paul-Museum in Joditz: Konzeptarbeiten vergeben

Der Zweckverband für das geplante Jean-Paul-Museum in Joditz hat das Büro FranKonzept aus Würzburg mit der Erstellung eines inhaltlichen Rahmenkonzepts beauftragt.

Das Museum soll im früheren Pfarrhaus des Ortes entstehen, wo der Schriftsteller Jean Paul seine Kindheit verbrachte. Der Zweckverband hat beim jüngsten Verbandsrat die Bewerbungen zur Konzeptionierung gesichtet und sich für FranKonzept entschieden. Das Büro hat bereits mehrere Literaturmuseen betreut, darunter das Friedrich-Rückert-Poetikum in Oberlauringen und das Literaturhaus Wipfeld. In der Region war FranKonzept auch für die Konzeption der neuen Dauerausstellung des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth verantwortlich.

Arbeitsprozess und nächste Schritte

In einem ersten Schritt entsteht nun das inhaltliche Rahmenkonzept, im kommenden Jahr folgt das Feinkonzept. Bei einem Ortstermin in Joditz mit Landrat Dr. Oliver Bär, Bürgermeister Michael Holzmann und Vertretern des Zweckverbandes wurden die zukünftigen Räumlichkeiten besichtigt. Im Rahmenkonzept sollen räumliche Verortung von Dauerausstellung, Depot und Funktionsräumen sowie inhaltliche Schwerpunkte festgelegt werden. Das Feinkonzept wird später die konkreten Inhalte für die verschiedenen Stationen erarbeiten.

Andrea Wagner-Kropf aus Joditz wird den Zweckverband künftig als nebenberufliche Mitarbeiterin unterstützen. Sie gilt als lokale Jean-Paul-Kennerin und wird als Ansprechperson vor Ort zwischen Dorfgemeinschaft und dem beauftragten Büro vermitteln. Die Sammlung geht auf Eberhard und Karin Schmidt zurück, die im Ort ein privates Museum betrieben hatten. 2023 übergab Karin Schmidt die Sammlung dem Landkreis Hof als Schenkung.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 18. August 2026.

19.08., 20:06

Nachbarschaftsfest am Volkspark Wilmersdorf

Das Nachbarschaftsfest am Volkspark Wilmersdorf findet am 22. August 2026 zum dritten Mal statt.

Das Fest unter dem Motto "Stadt für Alle" wird am Samstag, 22. August 2026, ab 14 Uhr ausgerichtet. Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort auf dem Hof des Hauses der Nachbarschafft.

Das Programm läuft bis 18 Uhr und richtet sich an Anwohnende und Interessierte. Veranstaltungsorte sind die Straße am Schoelerpark, der Hof des Hauses der Nachbarschafft und der Garten der Auenkirche.

Quelle: Pressestelle Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitteilung vom 17. August 2026.

04.08., 02:30

Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth für Landschaftsarchitekturpreis nominiert

Die Außenanlagen des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth sind für den Bayerischen Landschaftsarchitekturpreis 2026 nominiert.

Das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth ist in der Kategorie "Experimentelle Landschaftsarchitektur und Bauen im Detail" für den Bayerischen Landschaftsarchitekturpreis 2026 nominiert worden. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen Bayern (bdla) würdigt damit herausragende Projekte mit innovativer, nachhaltiger und klimagerechter Gestaltung von Freiräumen.

Gestaltungskonzept
Die neu gestalteten Außenanlagen beziehen sich auf die Geschichte Mödlareuths als ehemals geteiltes Dorf. Ein Rundweg führt Besucher entlang der früheren Grenzlinie zu verschiedenen Themenstationen mit Informationstafeln und digitalen Angeboten wie Virtual-Reality-Anwendungen. Sie vermitteln zentrale Aspekte der deutsch-deutschen Geschichte von der Grenzschließung bis zur Friedlichen Revolution. Das 2025 eröffnete Museumsgebäude verbindet seinen Innenraum durch ein großes Panoramafenster mit dem historischen Ort.
Das Gelände wurde zwischen 2022 und 2025 in zwei Bauabschnitten neugestaltet. Das Hannoveraner Büro Grünplan Landschaftsarchitekten BDLA hatte den Wettbewerb 2019 gewonnen.

Interessierte können bis einschließlich 24. August 2026 beim Publikumspreis abstimmen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 21. Juli 2026.

31.07., 13:30

Ausstellung zu Hermann Krupp im Kreishaus Limburg eröffnet

Im Kreishaus Limburg läuft bis September 2026 eine Ausstellung mit über 50 Werken des verstorbenen Kunstmalers Hermann Krupp anlässlich seines 100. Geburtstags.

Landrat Michael Köberle eröffnete die Ausstellung "Stillleben-Alphabet und andere Köstlichkeiten" aus der Reihe "Kunst im Kreishaus". Im Mittelpunkt steht Krupps einzigartiges "Stillleben-Alphabet", bei dem die Buchstaben des Alphabets aus maßstäblichen Miniaturen von Gegenständen gebildet werden.

Der Künstler
Hermann Krupp wurde 1926 in Hofheim am Taunus geboren und starb 2019. Nach seinem Studium an der Städelschule in Frankfurt arbeitete er ab 1957 als freischaffender Maler. Er beteiligte sich an Ausstellungen unter anderem in Paris, Frankfurt, Berlin, München und anderen Städten. 1962 erfand er eine Kindermalschule, 1966 gründete er eine Galerie in Hofheim. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Neben seiner Malerei war Krupp auch als Musiker tätig und hinterließ mehrere Kompositionen. 2011 erhielt er zum 85. Geburtstag den Ehrenteller des Landkreises.

Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist montags bis mittwochs von 8 bis 17 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr im Kreishaus Limburg zu sehen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Limburg-Weilburg, Mitteilung vom 17. Juli 2026.

31.07., 12:00

Romberger Hof am Theater wird restauriert

Die Stadt Münster lässt seit dieser Woche die denkmalgeschützte Ruine des Romberger Hofes am Theater instand setzen.

Die Restaurierungsarbeiten sollen die historische Bausubstanz sichern und weitere Schäden verhindern. Witterungseinflüsse und mangelnde Wasserführung haben dem Natursandstein der Ruine im Laufe der Zeit erheblich zugesetzt und Schäden an Bausubstanz und Statik verursacht.

"Die Restaurierung dient vor allem dazu, die Ruine langfristig zu erhalten, weitere Schäden zu verhindern und ihren historischen Charakter zu bewahren", erklärt Dr. Frauke Berghorn von der Stadt Münster.

Für die Arbeiten erhält die Stadt eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro.

Quelle: Pressestelle Stadt Münster, Mitteilung vom 23. Juli 2026.

31.07., 12:00

Weimarer Mal- und Zeichenschule feiert 250-jähriges Bestehen

Die 1776 gegründete Weimarer Mal- und Zeichenschule wird in diesem Jahr 250 Jahre alt und plant Jubiläumsprogramme.

Die Weimarer Mal- und Zeichenschule begeht 2026 ihr 250-jähriges Jubiläum. Gegründet 1776 von Herzogin Anna Amalia und Friedrich Justin Bertuch, war die Institution von Anfang an ein ungewöhnlich offenes Bildungsangebot: kostenfrei und zugänglich für alle Altersgruppen und Stände ab zwölf Jahren.

Ein Ort für Gesellschaft und Wirtschaft
Bertuch verband mit dem Konzept Kunstausbildung, Bildungsförderung und Wirtschaftsentwicklung. Die Schüler und vor allem Schülerinnen kolorierte über Jahrzehnte Kupferstiche für bedeutende Publikationen. Die Zeichenschule wurde zu einem über die Landesgrenzen bekannten Prestigeobjekt Weimars.

Seit 1991 organisiert sich die Einrichtung als gemeinnütziger Verein. Heute kommen Menschen aller Altersgruppen zusammen – von Vorschulkindern bis zu älteren Interessierten, von Anfängern bis zu Profis. Die Schule sitzt in der Seifengasse 16 zwischen Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek und Goethe-Wohnhaus und entwickelt zahlreiche Bildungsprojekte in Kooperation mit Schulen, Museen und Gedenkstätten.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 23. Februar 2026.

31.07., 12:00

Volkshaus Weimar beim Tag des offenen Denkmals besucht

Das Volkshaus Weimar öffnete am Wochenende anlässlich des Tags des offenen Denkmals seine Türen und zog mehr als 3.700 Besucher an.

Das Volkshaus Weimar war am Wochenende im Rahmen des Tags des offenen Denkmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Mehr als 3.700 Gäste nutzten die Gelegenheit, das Gebäude zu erkunden und sich auszutauschen.

Das Programm umfasste Führungen durch alle Ebenen des Hauses sowie eine Architekturausstellung mit Entwürfen der Fachhochschule Erfurt. Im Hof wurde ein Pop-up-Biergarten betrieben. Besucher konnten zudem ihre Geschichten und Visionen für Weimar einbringen.

Nach dem Wochenende bleibt das Volkshaus nach Angaben der Stadt weiterhin ein Ort für Diskussionen und Austausch.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 15. September 2025.

31.07., 12:00

Dritte Tischtennisplatte in Weimars Kernstadt installiert

Auf dem Spielplatz am Zeppelinplatz ist eine weitere fest montierte Tischtennisplatte in Betrieb genommen worden.

Der Eigenbetriebs Kommunalservice Weimar hat die Tischtennisplatte rechtzeitig vor Beginn der Osterferien aufgestellt. Vorbereitende Arbeiten des städtischen Betriebshofs umfassten die Herstellung von Fundamenten, die Sanierung der angrenzenden Oberflächen und die Instandsetzung sowie das Anstreichen von Bänken.

Mit dieser Installation erfüllt die Stadt Weimar eine Verpflichtung aus der Stadtratsanfrage 2020/335/A der SPD-Fraktion von 2020. Danach sollten mindestens drei weitere fest montierte Tischtennisplatten im frei zugänglichen öffentlichen Raum der Kernstadt entstehen. Neben den Platten im Jugend- und Kulturzentrum mon ami und auf dem Spielplatz Dichterweg ist dies die dritte Platte.

Die Finanzierung erfolgte teilweise durch private Spenden und teilweise durch städtische Haushaltsmittel. Das Angebot richtet sich an Nutzer vom Grundschul- bis zum Rentenalter und ergänzt das bestehende Spielangebot auf dem Platz.

Quelle: Pressestelle Stadt Weimar, Mitteilung vom 25. März 2024.

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