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BlaulichtGarmisch-Partenkirchen

21.08., 12:30

Vermisster 14-Jähriger in Garmisch-Partenkirchen gefunden

Die Bundespolizei hat einen aus einer Jugendeinrichtung in Nordrhein-Westfalen ausgerissenen 14-Jährigen am frühen Freitagmorgen am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen angetroffen.

Der Minderjährige war etwa 700 Kilometer von seiner Wohngruppe entfernt unterwegs. Eigenen Angaben zufolge wollte er die Zugspitze sehen. Mit mehreren Zügen war er von Nordrhein-Westfalen ins Werdenfelser Land gereist.

Am Donnerstagabend verpasste der Junge den letzten Zug zurück nach München und verbrachte die Nacht am Bahnhof. Dort trafen ihn Bundespolizisten gegen 3:30 Uhr an. Mit seinen Personalien verständigten die Beamten über die Polizei Mönchengladbach die Jugendeinrichtung und seinen Vater. Der Vater kaufte seinem Sohn ein Online-Ticket für die Rückreise nach Hause.

Der 14-Jährige verließ Garmisch-Partenkirchen am Morgen mit dem Zug in Richtung München.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 21. August 2026

29.07., 12:30

Bundespolizei warnt vor Gefahren auf Bahngelände in den Sommerferien

Die Bundespolizei appelliert zum Ferienstart an Jugendliche und Eltern, Bahngelände nicht als Abenteuerspielplatz zu nutzen – die Gefahren durch Züge und Oberleitungen sind lebensgefährlich.

Besonders zum Ferienstart warnt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim vor tödlichen Risiken, die von Bahnflächen ausgehen. Weder Kletteraktionen auf Waggons noch Selfies im Bahnbereich oder Aufenthalte auf abgestellten Zügen sind mit vertretbarem Risiko verbunden.

Extreme physikalische Gefahren

Moderne Züge fahren sehr leise und nähern sich oft unbemerkt. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 100 Kilometern pro Stunde benötigen Züge bis zu einem Kilometer Bremsweg und können nicht ausweichen. Oberleitungen führen bis zu 15.000 Volt und können bereits aus 1,5 bis 2 Metern Entfernung tödliche Spannungsüberschläge auslösen – auch ohne direkte Berührung.

Fallbeispiel aus der Region

Ende Mai 2026 wurde ein 18-Jähriger in Prien am Chiemsee von einem Stromschlag aus einer Oberleitung getroffen, als er auf einen Güterzug stieg. Er erlitt schwerstgradige Verbrennungen und lebensbedrohliche innere Organverletzungen, unter denen er dauerhaft leidet.

Die Bundespolizei fordert Eltern auf, ihre Kinder in den Ferien explizit vor dem Aufenthalt im Gleisbereich zu warnen.

Quelle: Pressestelle Bundespolizeiinspektion Rosenheim, Mitteilung vom 29.07.2026

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