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Aus dem RathausBayern

19.08., 20:18Bayreuth

Bayreuth wertet über 1.800 Bürgerbeiträge zur Stadtentwicklung aus

Bei der Fortschreibung ihres Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes hat die Stadt Bayreuth über eine Online-Plattform mehr als 1.800 Beiträge von Bürgern erhalten.

Die Stadt Bayreuth hat ihre Bürger in den vergangenen Wochen zur Fortschreibung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) eingeladen. Über die Beteiligungsplattform MYPINION konnten Einwohner Hinweise zu bestehenden Qualitäten und zum Handlungsbedarf eingeben. Insgesamt wurden 1.800 Beiträge verfasst. Die meisten Einträge bezogen sich auf die Themen Verkehr und Mobilität sowie Landschaft, Energie und Klimaschutz.

Nächste Schritte in der Planung

Die Beiträge werden nun nach Handlungsfeldern und Stadtteilen sortiert und dokumentiert. Dies soll zeigen, welche Themen der Bürgerschaft wichtig sind und wo die Stadt bereits Stärken aufweist. Die Stadt weist darauf hin, dass nicht jede Anregung zeitnah umgesetzt werden kann – die Dokumentation diene aber als Arbeitsgrundlage für Verwaltung und Stadtrat. Das beauftragte Planungsbüro erarbeitet darauf aufbauend eine Analyse, ein städtebauliches Leitbild und konkrete Entwicklungsziele für die nächsten zehn bis 15 Jahre. Der Stadtrat soll das fertige ISEK voraussichtlich 2027 beschließen.

Quelle: Pressestelle Stadt Bayreuth, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 20:18Hof

Landratsamt begrüßt neue Auszubildende und Studierenden

Das Landratsamt hat seine neuen Nachwuchskräfte zu einem Kennenlerntag zusammengebracht – erstmals mit neuen Ausbildungsangeboten.

Vor dem offiziellen Ausbildungsbeginn trafen sich alle neuen Auszubildenden und Studierenden des Landratsamtes zu einem gemeinsamen Kennenlerntag zusammen. Das Programm sollte erste Kontakte ermöglichen und den Start in Ausbildung und Studium erleichtern.

In kleinen Gruppen lernten die Nachwuchskräfte sich gegenseitig kennen und stellten ihren persönlichen Hintergrund, ihre Interessen und ihren bisherigen Werdegang vor. Nach der Begrüßung durch Ausbildungsleiter Marco Vödisch, Personalleiterin Daniela Schreiner und Katrin Fischer traf Landrat Dr. Oliver Bär die neuen Auszubildenden und Studierenden persönlich. Er vereiidigte zudem die neuen Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter.

"Sie werden gebraucht, denn sie arbeiten für und an ihrer Region mit und lösen wertvolle Aufgaben", sagte Bär. Die Nachwuchskräfte pflanzten anschließend gemeinsam einen Baum am Landratsamt, um ein bleibendes Zeichen zu setzen.

Neue Ausbildungsrichtungen

Das Landratsamt erweitert sein Ausbildungsangebot: Erstmals starten 2026 die Ausbildung zum Fachinformatiker sowie das duale Studium Soziale Arbeit.

Quelle: Pressestelle Landratsamt, Mitteilung vom 19. August 2026

19.08., 20:06Regensburg

Baugenehmigung für Kotlagerhalle bei Gmünd erteilt

Das Landratsamt Regensburg hat die Baugenehmigung für eine Kotlagerhalle bei Gmünd genehmigt.

Das Landratsamt Regensburg hat mit Bescheid vom 18. August 2026 die Baugenehmigung für die beantragte Kotlagerhalle bei Gmünd erteilt. Nach fachlicher und rechtlicher Prüfung seien die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt gewesen.

Quelle: Landratsamt Regensburg, Mitteilung vom 19. August 2026.

19.08., 19:08Bayreuth

Eisstadion Bayreuth: Teile der Stehplatztribüne gesperrt

Wegen Sicherheitsmängeln muss die Stadt Bayreuth Bereiche der Stehplatztribüne im städtischen Eisstadion sperren.

Eine statische Prüfung durch ein Ingenieurbüro hat Durchbiegungen in den Fertigteilstufen der Stehplatztribüne festgestellt. Diese seien nach Angaben der Stadt im Laufe der Jahre durch Überlastungen entstanden.

Für den Spielbetrieb des EHC Bayreuth hat die Teilsperrung nach Auskunft der Stadtverwaltung keine unmittelbaren Folgen. Zum Start der Spiele des Vereins Mitte September stehen demnach ausreichend Kapazitäten zur Verfügung.

Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel und Vertreter des EHC Bayreuth informierten sich vor Ort über die Bauschäden. Eine gemeinsame Lösung ermögliche es, den Spielbetrieb ohne Probleme weiterzuführen.

Quelle: Pressestelle Stadt Bayreuth, Mitteilung vom 14. August 2026

19.08., 19:08Memmingen

Memmingen versteigert Fundgegenstände online

Die Stadt Memmingen bietet erstmals unclaimed Fundgegenstände in einer Online-Auktion an.

Ab dem 20. August können Interessierte in einer vierwöchigen Vorschau auf der Versteigerungsplattform die angebotenen Gegenstände einsehen. Die erste Online-Auktion der Stadt startet am 17. September 2026 um 17 Uhr.

Zur Versteigerung freigegeben

Zur Versteigerung kommen Artikel, die länger als sechs Monate im Fundbüro aufbewahrt wurden und weder von ihrem Eigentümer noch vom Finder zurückgefordert worden sind.

Käufer erhalten die ersteigerten Gegenstände nach dem Zuschlag bei der Stadt Memmingen, ausgenommen ist Kleinmaterial. Dieses kann ggf. auf anderen Wegen zugestellt werden.

Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen, Mitteilung vom 14. August 2026.

12.08., 12:30Coburg

Stadt Coburg zeigt ehemaliges Kaufhof-Gebäude

Die Stadt Coburg hat das ehemalige Kaufhof-Gebäude erworben und lädt zu einem ersten Rundgang ein.

Nach dem Kauf des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes durch die Stadt Coburg können sich Interessierte erstmals einen Überblick über das Objekt verschaffen. Ein Rundgang soll Einblicke in den aktuellen Zustand der Immobilie und in die bisherigen Planungen für das Gebäude geben.

Welche konkreten Nutzungen oder Umbauten die Stadt für das Gebäude vorsieht, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

Quelle: Pressestelle Stadt Coburg, Mitteilung vom 7. August 2026

07.08., 12:30Bayreuth

Bayreuth: Samstagstrauungen an historischen Orten

Das Standesamt Bayreuth bietet 2027 wieder Trauungen an Samstagen in besonderen Räumen an – im Alten Rathaus, der Eremitage und Schloss Carolinenruhe.

Das Standesamt der Stadt Bayreuth führt Samstagstrauungen an drei Locations durch. Der Historische Sitzungssaal des Alten Rathauses ist barrierefrei zugänglich und bietet Termine am 13. März, 17. April, 8. Mai, 18. September und 16. Oktober an.

Der Sonnentempel in der Eremitage und der Rokokosaal von Schloss Carolinenruhe sind nicht barrierefrei. Am Sonnentempel finden Trauungen am 26. Juni, 17. Juli und 28. August statt. Im Rokokosaal sind Termine am 15. Mai, 5. Juni, 3. Juli und 7. August verfügbar.

Alle Trauungen finden zwischen 10 und 12 Uhr statt und sind im halbstündlichen Turnus organisiert. Für Samstagstermine berechnet das Standesamt zusätzliche Gebühren.

Quelle: Pressestelle Stadt Bayreuth, Mitteilung vom 7. August 2026.

07.08., 02:00Landshut

Landratsamt Landshut für vogelfreundliche Glasflächen ausgezeichnet

Das Landratsamt Landshut hat eine Plakette für vogelfreundliche Glasflächen erhalten.

Das Landratsamt Landshut ist für eine Schutzmaßnahme an seinen Glasflächen ausgezeichnet worden. Die Einrichtung erhielt die Plakette "Vogelfreundliche Glasfläche".

Die Maßnahme soll verhindern, dass Vögel gegen Glasfronten fliegen. Solche Kollisionen gehören zu den häufigen Todesursachen bei Vögeln im urbanen Raum. Durch spezielle Markierungen oder Beschichtungen werden Glasflächen für Vögel sichtbar gemacht.

Das Landratsamt trägt damit zu Naturschutzzielen in der Region bei.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Landshut, Mitteilung vom 22. Juli 2026.

07.08., 01:00Bautzen

Bautzen erhält Städtebauförderung für Allende-Viertel

Das Allende-Viertel in Bautzen wird in das Bund-Länder-Programm »Sozialer Zusammenhalt« aufgenommen und erhält bis 2040 knapp 10 Millionen Euro für seine Weiterentwicklung.

Staatsministerin Regina Kraushaar hat am 6. August 2026 den Förderbescheid an Oberbürgermeister Karsten Vogt übergeben. Insgesamt stehen 9,978 Millionen Euro bis 2040 zur Verfügung, im laufenden Jahr 2026 werden zunächst 3,12 Millionen Euro bewilligt.

Geplante Maßnahmen im Quartier

Das etwa 26 Hektar große Allende-Viertel an der Bautzener Ostvorstadt soll schrittweise aufgewertet werden. Vorhaben umfassen die energetische Sanierung der Allende-Oberschule mit Außenanlagen, den Umbau des Allende-Treffs zu einem Gesundheitsstandort und Quartierszentrum sowie die Sanierung des Hochhauscafés. Darüber hinaus werden Park- und Garagenflächen neu gestaltet, Spielplätze aufgewertet und Wegeverbindungen verbessert. Ein Schwammstadtkonzept soll Regenwasser speichern, versickern und nutzen.

Bautzen ist eine von elf Kommunen in Sachsen, die 2026 von dem Programm profitieren. Bund und Freistaat stellen insgesamt 15 Millionen Euro für 15 städtebauliche Gesamtmaßnahmen bereit. Neben größeren Stadtquartieren werden auch kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum gefördert, die mit Bevölkerungsrückgang und demografischem Wandel konfrontiert sind.

Quelle: Medienservice Sachsen, Mitteilung vom 6. August 2026.

06.08., 13:00Bayreuth

Bayreuth sucht Weihnachtsbaum für den Marktplatz

Die Stadt Bayreuth sucht einen großen Nadelbaum für ihre Adventszeit-Dekoration auf dem Marktplatz.

Der Stadtbauhof benötigt einen gleichmäßig gewachsenen Nadelbaum mit einer Höhe von etwa 18 bis 25 Metern. Besonders geeignet sind Tannen, Fichten oder Douglasien.

Anforderungen an Standort und Erreichbarkeit

Der Baum sollte möglichst innerhalb Bayreuths oder im Umkreis von fünf Kilometern stehen. Für die sichere Fällung und den Abtransport ist Voraussetzung, dass am Grundstück ausreichend Platz für einen 40-Tonnen-Kran und ein etwa 25 Meter langes Transportfahrzeug vorhanden ist.

Grundstückseigentümer, die einen entsprechenden Baum haben und diesen ohnehin entfernen möchten, können sich an den Stadtbauhof wenden. Erwünscht sind aktuelle Fotos und Angaben zum genauen Standort. Kontakt: Telefon 0921 25-1850 oder E-Mail stadtbauhof@stadt.bayreuth.de.

Quelle: Stadt Bayreuth, Mitteilung vom 6. August 2026.

04.08., 12:30Landkreis Rosenheim

Kreistag besichtigt Liegenschaften des Landkreises Rosenheim

Mitglieder des Kreistags haben sich bei einer Rundfahrt über Immobilien und Projekte des Landkreises im Osten und Norden informiert.

Landrat Otto Lederer lud die Kreistagsmitglieder zu einer Besichtigungsfahrt ein, um die Liegenschaften des Landkreises Rosenheim vorzustellen. Die Tour führte zu mehreren Einrichtungen in der Region.

Erste Stationen waren der Badeplatz in Pietzing und der Seewirt in Ecking am Simssee, die seit 1965 im Eigentum des Landkreises stehen. In Prien besichtigte die Delegation die Kampenwand-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum), das Logistik-Kompetenzzentrum (an dem der Landkreis zu 50 Prozent beteiligt ist) und die RoMed-Klinik, wo derzeit ein neuer OP-Trakt entsteht. Am Ludwig-Thoma-Gymnasium erläuterte Schulleiter Rainer Hoff Pläne für eine neue Doppelsporthalle mit Zuschauertribünen. In den vergangenen acht Jahren investierte der Landkreis rund 15 Millionen Euro am Gymnasium.

Großprojekt Berufliches Schulzentrum

Ein Schwerpunkt der Fahrt war das Berufliche Schulzentrum Wasserburg. Ab November werden etwa 200 Schüler in einer Interimsunterkunft ausgebildet, während am eigentlichen Schulzentrum eine Neubaustelle umgesetzt wird. Das Projekt kostet rund 70 Millionen Euro und vereinigt die FOS/BOS sowie die Berufsschule baulich. Die Maßnahme wird schätzungsweise vier Jahre dauern.

Der Landkreis Rosenheim verwaltet 360 Kilometer Kreisstraßen, 120 Brückenbauwerke und 120 Kilometer landkreiseigene Radwege. Im vergangenen Jahr wurden über 5.000 Beschilderungen an touristischen Radwegen (Gesamtlänge 1.450 Kilometer) angebracht. Eine zweite Fahrt in den westlichen und südlichen Landkreis ist für September geplant.

Quelle: Pressestelle Landkreis Rosenheim, Mitteilung vom 4. August 2026.

01.08., 13:30Amberg-Sulzbach

Amtstierärztin Dr. Wilczek schließt Lehrgang ab

Dr. Claudia Wilczek hat den Amtstierarztlehrgang am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit als Zweitbeste abgeschlossen.

Die Amtstierärztin des Landkreises Amberg-Sulzbach, Dr. Claudia Wilczek, hat ihre Ausbildung zur Amtstierärztin erfolgreich beendet. Sie belegte im gesamten Lehrgang den zweiten Platz und absolvierte damit die Qualifizierung am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Amberg-Sulzbach, Mitteilung vom 31. Juli 2026.

31.07., 13:30Hof

Landkreise Hof und Wunsiedel intensivieren Zusammenarbeit

Eine Gesetzesänderung vom 22. Juli 2026 ermöglicht den Landkreisen Hof und Wunsiedel i. Fichtelgebirge, staatliche Aufgaben künftig gemeinsam wahrzunehmen.

Der Bayerische Landtag hat eine Änderung des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit (KommZG) beschlossen. Sie schafft die Grundlage dafür, dass Landratsämter staatliche Aufgaben durch Vereinbarung gemeinsam bearbeiten können. Beide Landkreise hatten diesen Vorstoß gemeinsam eingeleitet.

Hintergrund ist das gestiegene Aufgabenvolumen bei angespannten kommunalen Haushalten. Die beiden Landkreise wollen Fachkompetenzen bündeln und Ressourcen effizienter nutzen. Dazu gehört, Expertisen so einzusetzen, dass sie optimal wirken, ohne dass jeder Landkreis alle Kompetenzen selbst vorhalten muss. Dies soll die Vertretungssicherheit stärken, Abläufe beschleunigen und Verwaltungsleistungen auch bei Personalengpässen zuverlässig sichern.

Erste konkrete Schritte

Im ersten Schritt werden Ordnungswidrigkeitenverfahren ab dem zweiten Halbjahr 2026 in einer gemeinsamen zentralen Stelle gebündelt. Künftig könnten weitere Aufgaben folgen, beispielsweise die Zusammenführung der Gutachterausschüsse für Grundstückswertermittlung. Beide Verwaltungen sehen auch Potenzial bei der gemeinsamen Digitalisierung und Standardisierung von Verwaltungsabläufen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 27. Juli 2026.

31.07., 13:30Würzburg

Würzburg stellt Banner am Sanderauer Mainufer auf

Die Stadt Würzburg hat am Sanderauer Mainufer neue Informationsbanner und Hinweisschilder angebracht, um Besucher zu rücksichtvollem Verhalten zu bewegen.

Zum Beginn der Freiluftsaison 2026 hat die Stadt Würzburg in Kooperation mit dem Team "Miteinander leben & feiern – Allparteiliches Konfliktmanagement" Informationsbanner am Sanderauer Mainufer installiert. Zusätzlich wurden Hinweisschilder entlang stark frequentierter Wege in angrenzenden Wohngebieten angebracht.

Ziel: Rücksicht und Nachtruhe

Die Beschilderung soll Besucher sensibilisieren, die Nachtruhe einzuhalten und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Mit den Maßnahmen will die Stadt das Zusammenleben von Feiernden, Erholungssuchenden und Anwohnern verbessern.

Quelle: Pressestelle Stadt Würzburg, Mitteilung vom 24. Juli 2026.

31.07., 13:30Freyung-Grafenau

Oberer Kirchplatz in Neuschönau saniert und eröffnet

Der Obere Kirchplatz im Zentrum von Neuschönau ist fertiggestellt worden. Der Freistaat unterstützte die Sanierung mit rund 2,45 Millionen Euro.

Der Obere Kirchplatz in Neuschönau ist nach Sanierungsarbeiten nun für die Öffentlichkeit nutzbar. Die neue Ortsmitte liegt zwischen dem Kultur- und Bürgerzentrum sowie der Pfarrkirche St. Anna. Die Bauarbeiten begannen Mitte 2024 und wurden Anfang 2026 abgeschlossen.

Ausstattung und Funktionen

Der Platz verfügt über ebenes Gelände und barrierefrei erreichbare angrenzende Wege. Eine neue Treppenanlage mit Rampe und Sitzflächen grenzt den Platz zur Kaiserstraße ab. Unter dem Platz befindet sich eine Regenrückhaltefläche, die Schutz bei Starkregen bietet. Das gesammelte Wasser kann zur Bewässerung der Grünflächen verwendet werden. Der Platz kann für Dorffeste, den Christkindlmarkt und andere Veranstaltungen genutzt werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr förderte das Projekt mit etwa 2,45 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und übernahm damit 85 Prozent der Kosten. Die Gemeinde Neuschönau hat seit 2010 insgesamt rund 7,2 Millionen Euro aus dieser Förderung erhalten.

Quelle: Bayerisches Landesportal, Mitteilung vom 24. Juli 2026.

31.07., 13:30Rosenheim

Landratsamt Rosenheim: Foyer wird barrierefreier und bürgerfreundlicher

Im Zuge der Generalsanierung des Hauptgebäudes wird das Foyer des Rosenheimer Landratsamtes umgestaltet — der Kreisausschuss stimmte trotz Mehrkosten von 1 Million Euro einstimmig zu.

Das Landratsamt nutzt die laufende Sanierung, um den Eingangsbereich neu zu strukturieren. Geplant sind vergrößerte Türdurchgänge, teilweise niedrigere Theken für Rollstuhlfahrer, Leitelemente und mobile Hörschleifen. Auch flexibel buchbare Besprechungsräume im Foyer sollen Abläufe vereinfachen.

Fachliche Gründe für die Umgestaltung: Die 1967 errichtete Dachkonstruktion entspricht nicht mehr heutigen statischen Anforderungen, die Dachentwässerung muss angepasst werden. Täglich kommen etwa 100 bis 130 Besucher ins Amt.

Veterinäramt-Umzug bedingt weitere Arbeiten

Im Untergeschoss werden Räume für das Veterinäramt vorbereitet, das von Bad Aibling nach Rosenheim umzieht. Geplant sind eine Hygieneschleuse mit Umkleiden, erhöhte Lagermöglichkeiten und ein Untersuchungsraum mit eigenem Zugang für amtstierärztliche Gesundheitsbescheinigungen bei internationalen Reisen. Die Anforderungen an Tierseuchen- und Hygieneschutz haben sich seit 2019 deutlich verschärft.

Die Verwaltung wurde beauftragt, die Baumaßnahme umzusetzen. Die Mehrausgaben sollen im Haushalt 2027 des Landkreises bereitgestellt werden.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Rosenheim, Mitteilung vom 31. Juli 2026.

31.07., 13:00Roth

Strukturgutachten zur Krankenhausversorgung beauftragt

Die Kreisklinik Roth hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Gesundheitsversorgung in der Region analysieren soll.

Die Kreisklinik Roth, der Landkreis Roth, die Stadt Schwabach und Diakoneo als Träger des Schwabacher Hauses haben gemeinsam ein Strukturgutachten beauftragt. Dieses soll untersuchen, welche medizinische Versorgung an welchen Standorten angeboten werden kann.

Das Gutachten wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention ermöglicht und wird staatlich gefördert. Es soll fundierte Aussagen darüber treffen, welche Anpassungen notwendig sind, um eine bedarfsgerechte, leistungsfähige und moderne Patientenversorgung in der Region zu gewährleisten. Dabei werden unterschiedliche Zukunftsszenarien entwickelt und bewertet – insbesondere vor dem Hintergrund der laufenden Krankenhausreform.

Die Ergebnisse werden in etwa sechs Monaten erwartet. Erste Zwischenberichte könnten früher vorliegen. Schwabachs Oberbürgermeister Peter Reiß und Landrat Ben Schwarz betonen: "Wir tun unser Möglichstes für hochwertige, medizinisch umfassende und erreichbare Betreuung unserer Bürger." Nadine Ortner, Vorständin der Kreisklinik Roth, sieht das Gutachten als "wichtiges Steuerungsinstrument" für die Bewältigung demografischer, wirtschaftlicher und medizinischer Herausforderungen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Roth / Stadt Schwabach, Mitteilung vom 26. Juni 2025.

31.07., 13:00Schwabach

Schwabach verkauft Krankenhaus-Anteile und startet Bieterverfahren

Die Stadt Schwabach verkauft ihre 25-Prozent-Anteile am Krankenhaus an den bisherigen Mehrheitseigentümer Diakoneo und sucht damit einen neuen Betreiber.

Die Stadt Schwabach hat beschlossen, ihre Anteile am Schwabacher Krankenhaus an Diakoneo KdöR zu verkaufen. Der bisherige Mehrheitseigentümer und Betreiber erhält damit die vollen Anteile und wird ein Bieterverfahren zur Suche eines neuen Eigentümers durchführen.

Grund für die Entscheidung ist das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz des Bundes, das ab 2027 eine Neuordnung der Krankenhauslandschaft vorsieht. Nach Einschätzung der Stadt können kleinere Häuser wie Schwabach dann die neuen gesetzlichen Standards – etwa für Notfallversorgung und Intensivstation – nicht mehr erfüllen und würden keine finanzielle Entschädigung mehr erhalten. Der Stadtrat habe sich fraktionsübergreifend einstimmig für das Bieterverfahren ausgesprochen, um einen leistungsstarken neuen Betreiber zu gewinnen und Arbeitsplätze zu sichern.

Bis zum Vertragsabschluss mit einem neuen Betreiber wird Diakoneo das Krankenhaus weiter betrieben. Ein erfahrenes Beratungsunternehmen soll das Verfahren begleiten.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 10. Februar 2025.

31.07., 12:01Passau

Neubau Justizvollzugsanstalt Passau verzögert sich erheblich

Wegen gravierender Mängel in der Elektroplanung und -ausführung wurde das Planungsbüro gekündigt; die geplante Übergabe 2027 ist nicht mehr zu halten.

Der Neubau der Justizvollzugsanstalt Passau verzögert sich deutlich. Bereits 2025 hatte das Staatliche Bauamt erste Mängel in der Elektroplanung festgestellt. Eine umfangreiche Überprüfung brachte weitere gravierende Fehler zu Tage: mangelnde Netzberechnung, unsachgemäß verlegte Leitungen und fehlerhafte Planung des Sicherheitszauns. Teilweise fertiggestellte Wände und Böden mussten daraufhin wieder geöffnet werden.

Sowohl das Planungsbüro als auch die ausführende Elektrofirma wurden gekündigt. Ab September sollen neue Planer die Arbeit aufnehmen. Das Staatliche Bauamt rechnet mit Kostenerhöhungen im höheren zweistelligen Millionenbereich. Bauminister Christian Bernreiter kündigte an, Schadensersatzansprüche zu verfolgen.

Neuer Zeitplan
Der Übergabetermin 2027 ist nicht mehr haltbar. Aufgrund der notwendigen Rückbaumaßnahmen und Neuplanungen kann das Projekt erst 2028 wieder vollständig vorangetrieben werden. Ein verlässliches neues Übergabedatum kann derzeit nicht genannt werden. Die künftige Justizvollzugsanstalt soll 450 Haftplätze, Arbeitsbetriebe, Werkstätten, Verwaltung, Sportanlagen und eine Großküche umfassen.

Quelle: Pressestelle Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:01Rosenheim

Rosenheim reorganisiert Verwaltungsstruktur – neues Bürgermeisteramt ab August

Die Stadt Rosenheim richtet ab 1. August ein neues Bürgermeisteramt ein und plant für Anfang 2027 die Umwandlung des Baudezernats in ein Bildungsdezernat.

Die Stadtverwaltung Rosenheim wird mit sofortiger Wirkung umstrukturiert. Das neue Bürgermeisteramt wird direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt und von Katrin Röber geleitet, die gleichzeitig Persönliche Referentin des Oberbürgermeisters wird. Zudem wird das Rechtsamt unter Julia Frankls Leitung künftig dem Oberbürgermeister unterstellt.

Synergien in der Kommunikation
Das Bürgermeisteramt bündelt Oberbürgermeister-Angelegenheiten sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Röber kam zuletzt von der Bildungskoordination des Landratsamts und hat Erfahrung im Journalismus sowie als persönliche Referentin eines Landtagsabgeordneten. Frankl leitet das Rechtsamt bereits seit Anfang 2024.

Für Anfang 2027 ist die Schaffung eines Bildungsdezernats geplant. Dieses entsteht anstelle des bisherigen Dezernats VI. In das neue Dezernat V werden das Schul- und Sportamt, das Amt für frühkindliche Bildung, die städtische Mädchenrealschule, die Stadtbibliothek und die VHS integriert.

Quelle: Pressestelle Stadt Rosenheim, Mitteilung vom 30. Juli 2026.

31.07., 12:00Coburg

Coburg übernimmt Standesamtsaufgaben von Itzgrund und Weitramsdorf

Die Gemeinden Itzgrund und Weitramsdorf lagern ihre standesamtlichen Aufgaben an die Stadt Coburg aus.

Zum 1. Oktober 2026 überträgt die Gemeinde Itzgrund ihre standesamtlichen Aufgaben auf das Standesamt der Stadt Coburg. Die Gemeinde Weitramsdorf folgt zum 1. November 2026.

Bürger*innen beider Gemeinden können damit künftig sämtliche Dienstleistungen und Angebote des Standesamts der Stadt Coburg nutzen. Die Zusammenfassung ermöglicht eine gebündelte Verwaltung von Trauungen, Geburts- und Sterbeurkunden sowie weiteren standesamtlichen Angelegenheiten.

Quelle: Pressestelle Stadt Coburg, Mitteilung vom 24. Juli 2026.

31.07., 12:00Memmingen

Memmingen: Niedrige Grundwasserstände, aber keine Engpässe bei Trinkwasser erwartet

Die Stadt Memmingen beobachtet historisch niedrige Grundwasserpegel, sieht aber derzeit und mittelfristig keine Gefährdung der Trinkwasserversorgung.

Der Leiter der Stadtwerke Memmingen informierte den Stadtrat über die Auswirkungen trockener Phasen auf die Wasserversorgung. Das Rohwasser wird aus zwei südlich von Benningen gelegenen Brunnen gewonnen, die über das Memminger Trockental gespeist werden.

Die Aufzeichnungen seit 2010 zeigen unregelmäßige Schwankungen: In den Jahren 2019, 2023 und 2026 gab es Niedrigwasserphasen, im Juni 2024 dagegen Hochwasser. Aktuell ist ein bisher historisches Niedrigstadium erreicht. Allerdings können sich die Grundwasserstände bei mehrtägigen Niederschlägen schnell regenerieren.

Versorgung gesichert

Nach Aussage des Wasserwirtschaftsamtes Kempten und des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Woringer Gruppe hat der niedrige Pegelstand keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Förderleistung oder Versorgungssicherheit. Die Ansaugöffnungen der Pumpen liegen in 13 bis 14 Metern Tiefe; selbst bei weiteren zwei Jahren konstant fallender Pegel wäre die Wasserversorgung gesichert. Die Stadt prüft zusätzlich Redundanzen und Ausweichszenarien gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt.

Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen, Mitteilung vom 28.07.2026.

31.07., 12:00Rosenheim

Landratsamt Rosenheim verkürzt Öffnungszeiten wegen Sanierung

Das Landratsamt Rosenheim in der Wittelsbacherstraße hat ab 3. August vorübergehend geänderte Öffnungszeiten.

Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen verkürzt das Landratsamt Rosenheim ab Montag, 3. August, die Öffnungszeiten seiner Dienststelle in der Wittelsbacherstraße. Die neue Regelung gilt montags bis freitags von 7:30 bis 12 Uhr. Die bisherigen Öffnungszeiten am Dienstag- und Donnerstagnachmittag entfallen bis voraussichtlich Ende September.

Von der Änderung betroffen ist ausschließlich die Dienststelle in der Wittelsbacherstraße. Alle weiteren Dienststellen des Landratsamtes behalten ihre regulären Öffnungszeiten bei. Die telefonische Erreichbarkeit bleibt unverändert.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Rosenheim, Mitteilung vom 27.07.2026.

31.07., 12:00Regen

Betreuungsbehörde schult Berufsbetreuer im Umgang mit schwierigen Angehörigen

Die Betreuungsbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises hat erstmals eine Schulung für Berufsbetreuerinnen und -betreuer zum Thema Kommunikation mit herausfordernden Angehörigen angeboten.

Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer unterstützen Personen, die ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können. Dabei kommt es häufig zu Kontakten mit deren Angehörigen, die nicht immer konfliktfrei ablaufen.

Die Betreuungsbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises veranstaltete eine kostenfreie Kurzschulung zum Umgang mit schwierigen Angehörigen in der rechtlichen Betreuung. Unter Leitung von Rebecca Meier, Mitarbeiterin der Behörde und Dozentin, nahmen 23 Fachkräfte teil. Das Angebot war schnell ausgebucht.

Nach Angaben der Behörde stieß das Fortbildungsangebot auf positive Resonanz. Teilnehmende hoben vor allem den praxisnahen Austausch und konstruktive Diskussionen hervor. Aufgrund des Erfolgs plant die Betreuungsbehörde, regelmäßige Fortbildungen dieser Art künftig anzubieten.

Parallel sucht die Behörde kontinuierlich nach qualifizierten Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern für das Kreisgebiet. Interessierte können sich per E-Mail an Betreuungsbehoerde@rbk-online.de oder unter 02202 13-6492 wenden.

Quelle: Pressestelle Rheinisch-Bergischer Kreis, Mitteilung vom 28. Juli 2026.

31.07., 12:00Hof

Amt für Ländliche Entwicklung übergibt Jahresbericht für Landkreis Hof

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken hat seine Broschüre 2026 für den Landkreis Hof vorgestellt und dabei über 55 laufende Projekte berichtet.

Im Landkreis Hof bearbeitet das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken derzeit 55 Projekte. Dazu zählen Flurneuordnungen, Dorferneuerungen und Integrierte Ländliche Entwicklungen. Die Investitionen belaufen sich auf knapp 3,4 Millionen Euro, wovon über 1 Million Euro durch Förderung finanziert wurden.

Im gesamten Regierungsbezirk Oberfranken liefen zum Stichtag Juni 2026 insgesamt 454 Projekte. Investitionen in Höhe von über 37 Millionen Euro wurden 2025 in allen neun oberfränkischen Landkreisen getätigt, davon rund 25,2 Millionen Euro durch das ALE Oberfranken.

Die Übergabe der Broschüre für die Landkreise Hof und Wunsiedel fand in Biengarten, einem Ortsteil von Münchberg, statt. Dort war im Zuge einer Dorferneuerung ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Landrat Dr. Oliver Bär würdigte die Zusammenarbeit mit dem ALE und das Engagement der Bürger vor Ort.

Das ALE Oberfranken nennt seine Ziele mit der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ländlichen Regionen, der Verbesserung der Agrarstruktur, dem Schutz von Boden und Gewässern sowie der Förderung regionaler Produkte.

Quelle: Pressestelle Landkreis Hof, Mitteilung vom 23. Juli 2026

31.07., 12:00Schwabach

Mikrozensus: Haushaltsbefragung läuft noch bis Ende 2026

In Schwabach und Bayern läuft noch bis Ende 2026 der Mikrozensus, eine jährliche Haushaltsbefragung des Landesamt für Statistik.

Der Mikrozensus erhebt Informationen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für politische Entscheidungen. Bis zum Jahresende werden noch rund 65.000 Personen in Bayern vom Landesamt für Statistik angeschrieben.

Wer für die Befragung ausgewählt wird, ist gesetzlich verpflichtet teilzunehmen. Die Auswahl erfolgt nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren und ermöglicht keine Rückschlüsse auf personenbezogene Daten. Die Fragen können per Telefoninterview oder Online-Befragung beantwortet werden.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 14.07.2026.

31.07., 12:00Hof

Rasdorf erhält 230.000 Euro Förderung für Dorferneuerung

Die Gemeinde Rasdorf wird mit Landesmitteln bei der Umgestaltung ihres Ortskerns unterstützt, wo ein ehemaliger Hofkomplex zu einem neuen Zentrum entwickelt wird.

Rasdorf gehört zu drei hessischen Kommunen, die am Programm "Strategischer Sanierungsbereich" teilnehmen. Der Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium überbrachte jetzt Fördermittel in Höhe von 230.000 Euro für das Projekt.

Im Fokus steht ein 8.100 Quadratmeter großes Areal im Zentrum Rasdorfs. Dort befand sich früher ein landwirtschaftlicher Hof mit Stallungen und Gasthaus. Die Gemeinde kaufte die Fläche, um Leerstand zu vermeiden und den Ortskern ganzheitlich zu entwickeln.

Erste Bausteine bereits umgesetzt

Der ehemalige Gasthof wurde bereits umgebaut: Im Erdgeschoss entstand eine Tagespflege mit 16 Plätzen, im Obergeschoss eine Arztpraxis und im Dachgeschoss Verwaltungsräume eines ambulanten Pflegedienstes. Die Wirtschaftsgebäude wurden abgerissen. Eine Investorengruppe realisiert dort das Projekt "Gemeinsam Wohnen in Rasdorf" mit 30 Einzel- und Doppelappartements, deren erste Bezüge für August geplant sind. Derzeit werden die Außenanlagen hergerichtet.

Quelle: Pressestelle Landkreis Fulda, Mitteilung vom 14.07.2026

31.07., 12:00Landsberg am Lech

Landkreis plant Sanierung von Zulassungs- und Führerscheinstelle

Der Kreisausschuss Landsberg am Lech hat beschlossen, ein Gebäude in der Lechwiesenstraße umfassend zu sanieren und zu erweitern, um dort künftig die Kfz-Zulassungsstelle, Führerscheinstelle und Straßenverkehrsbehörde unterzubringen.

Die Maßnahme soll mit Gesamtkosten von 4,8 Millionen Euro umgesetzt werden, vorbehaltlich der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel im Jahr 2027. Der Kreisausschuss beauftragte die Verwaltung zudem mit der Vergabe der notwendigen Planungs- und Bauleistungen.

Das Gebäude wird umfassend modernisiert: Dachdeckung, Fenster und technische Ausstattung werden erneuert, der Innenausbau vollständig überarbeitet. Ein Erweiterungsbau mit barrierefreier Erschließung und Aufzug soll entstehen. In einem späteren Bauabschnitt ist der Ersatz einer bestehenden Produktionshalle durch ein neues Verwaltungsgebäude geplant.

Das Sachgebiet Straßenverkehrswesen beschäftigt etwa 39 Mitarbeitende und betreut täglich bis zu 250 Besucherinnen und Besucher. Die Planung sieht daher eine klare Trennung von Besucher- und Verwaltungsbereichen sowie ausreichend Stellplätze vor. Gleichzeitig sollen Jugend- und Sozialamt ins Hauptgebäude des Landratsamtes zurückkehren.

Das Gebäude soll bis zum vierten Quartal 2028 fertiggestellt sein, die Außenanlagen bis zum zweiten Quartal 2029.

Quelle: Pressestelle Landkreis Landsberg am Lech, Mitteilung vom 14. Juli 2026.

31.07., 12:00Landkreis Rosenheim

Rosenheim plant Präventionskonferenz zur Gesundheitsförderung

Gesundheitsamt und Gesundheitsregion plus haben in Bad Endorf eine regionale Präventionskonferenz durchgeführt, um den bayerischen Masterplan Prävention in der Region umzusetzen.

Das Gesundheitsamt und die Gesundheitsregion plus Stadt und Landkreis Rosenheim luden Vertreter aus Kitas, Vereinen und Einrichtungen zur Präventionskonferenz im Kultursaal am Park bei den Chiemgau Thermen in Bad Endorf ein. Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes, betonte, dass Prävention nur im Team funktioniert. Landrat Otto Lederer rief die Teilnehmer auf, eigene Ideen einzubringen und benannte als Ziel die Entwicklung einer "Präventionsregion".

Gesundheitsausgaben ohne Erfolg
Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, Dr. Rainer Hutka, forderte ein Umdenken: "Wir müssen wegkommen von der Reparaturkultur, hin zur Präventionskultur." Professor Dr. Thomas Hammerschmidt von der Technischen Hochschule Rosenheim beschrieb das deutsche Gesundheitssystem als ineffizient. Trotz hoher Ausgaben liegt die Lebenserwartung hinter anderen Ländern zurück. Die vier Risikofaktoren Rauchen, Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel verursachen bundesweit etwa 270 Milliarden Euro Kosten pro Jahr.

Die Konferenz-Teilnehmer einigten sich auf konkrete nächste Schritte: Eine digitale Landkarte mit vorhandenen Präventionsangeboten soll Bürgern einen besseren Überblick geben. Zudem sollen sich Anbieter regelmäßig abstimmen und kooperativ planen. Die Geschäftsstellenleiterin Katrin Posch leitete aus den Anregungen einen Arbeitsauftrag ab.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Rosenheim, Mitteilung vom 10. Juli 2026.

31.07., 12:00Landsberg am Lech

Neue Bodenrichtwerte für Landkreis Landsberg veröffentlicht

Der Gutachterausschuss des Landkreises Landsberg am Lech hat die Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2026 veröffentlicht und macht sie nun der Öffentlichkeit zugänglich.

Ab dem 30. Juni 2026 können Interessierte die neuen Bodenrichtwerte einen Monat lang kostenfrei bei den jeweiligen Gemeinden einsehen. Die genauen Öffnungszeiten sind bei den einzelnen Gemeinden zu erfragen.

Auskünfte über Online-System
Weitere Auskünfte zu den Bodenrichtwerten sind ausschließlich über das Informationssystem BORIS-Bayern unter www.boris-bayern.de verfügbar. Für jede Auskunft wird eine Gebühr in Höhe von 35 Euro erhoben. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Die Bodenrichtwerte dienen als Orientierungswerte für die durchschnittlichen Lagewerte von Grundstücken und fördern damit die Transparenz auf dem Grundstücksmarkt.

Marktenwicklung
Nach der aktuellen Auswertung stagnieren die Bodenpreise insgesamt. In hochpreisigen Lagen sinken die Richtwerte teilweise, während Gebiete mit niedrigeren Bodenrichtwerten moderate Wertsteigerungen verzeichnen. Bei gewerblichen Flächen zeigen sich deutliche Anstiege, hauptsächlich durch gestiegene Erschließungskosten. Im landwirtschaftlichen Bereich setzen sich Preissteigerungen fort; sowohl Acker- als auch Grünland verzeichnen leichte Erhöhungen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Landsberg am Lech, Mitteilung vom 30. Juni 2026.

31.07., 12:00Rosenheim

Über 910 Menschen erhalten Rosenheimer Stadtrecht

Rosenheim hat im Jahr 2025 und der ersten Jahreshälfte 2026 mehr als 910 Personen eingebürgert und damit willkommen geheißen.

Die Stadt Rosenheim hat ihre neu eingebürgerten Bürgerinnen und Bürger in einem festlichen Empfang offiziell willkommen geheißen. Im Zeitraum von 2025 bis zur Jahresmitte 2026 erhielten über 910 Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Die größten Gruppen stammen aus Bosnien und Herzegowina (248 Personen), dem Kosovo (121 Personen) und der Türkei (76 Personen). Darüber hinaus wurden Bürgerinnen und Bürger aus Ländern wie Elfenbeinküste, Gambia, Ecuador, Kanada, Guinea, Kamerun, Senegal, Angola, Benin, Ghana, Indonesien, Afghanistan, Syrien und Kenia eingebürgert.

Voraussetzungen für die Einbürgerung

Wer deutsche Staatsbürger werden möchte, muss mehrere Bedingungen erfüllen: ein rechtmäßiger Aufenthalt von mindestens fünf Jahren, ausreichende Deutschkenntnisse sowie Kenntnisse über das gesellschaftliche und politische Leben in Deutschland. Zudem müssen Bewerberinnen und Bewerber ihren Lebensunterhalt selbst sichern, sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen und dürfen keine schwerwiegenden Straftaten begangen haben.

Quelle: Pressestelle Stadt Rosenheim, Mitteilung vom 24. Juni 2026.

31.07., 12:00Hof

Hadamar erhält Förderung für Entwicklungskonzept

Die Stadt Hadamar bekommt einen Zuschuss des Landes Hessen zur Erstellung eines Kommunalen Entwicklungskonzepts, das die Grundlage für die Bewerbung um das Dorfentwicklungsprogramm bildet.

Der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer überreichte in der Schlossaula Hadamar einen Förderbescheid für die Erstellung eines Kommunalen Entwicklungskonzepts (KEK). Das Land Hessen unterstützt das Projekt mit 25.000 Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 44.000 Euro, von denen 31.250 Euro als förderfähig anerkannt wurden.

Das Konzept soll acht Stadtteile Hadamars abdecken: die Kernstadt, Niederhadamar, Faulbach, Niederzeuzheim, Oberzeuzheim, Steinbach, Oberweyer und Niederweyer. Es wird als strategische Grundlage für die künftige Entwicklung dieser Bereiche erarbeitet und ist Voraussetzung für die Anerkennung als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung.

Beteiligung und Umsetzung

Das Konzept umfasst unter anderem eine Bestandsaufnahme zu Demografie, kulturellem Erbe, Siedlungsbild und Infrastruktur. Die Stadt plant einen intensiven Bürgerbeteiligungsprozess. Bis zum 1. Februar 2027 muss die Bewerbung beim Land Hessen eingereicht werden; das KEK soll noch 2026 fertiggestellt sein. Nach erfolgreicher Aufnahme in das Programm steht ein Finanzrahmen von etwa 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle Landkreis Limburg-Weilburg, Mitteilung vom 2. Juli 2026.

31.07., 12:00Trier

Statistisches Landesamt: Reform der Unternehmensstatistiken soll Bürokratie abbauen

Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz modernisiert seine Unternehmensstatistiken, um Meldeaufwände zu reduzieren und Doppelmeldungen zu vermeiden.

Das Statistische Landesamt setzt auf ein neues System der Unternehmensstatistiken, das Mehrfachmeldungen vermeiden und die Erhebung automatisiert aus betrieblichen Rechnungssystemen ermöglichen soll. Auch Verwaltungsdaten von Bundesagentur für Arbeit und Bundesanzeiger werden künftig genutzt. Die geplante Zusammenführung bisheriger separater Konjunktur- und Strukturstatistiken soll zudem interne Prozesse optimieren.

Allerdings warnen Wirtschaftsverbände vor Informationsverlusten: Der Bundesverband der Deutschen Industrie und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände kritisieren geplante Streichungen wie die vierteljährliche Produktionserhebung und die Außenhandelsstatistik auf Landesebene. Präsident Marco Ludwig betont, dass die Belastung durch Statistiken rund ein Prozent der Bürokratiekosten ausmacht, dem aber wichtige Informationen für die Wirtschaft gegenüberstehen.

Weitere Themen des Statistischen Landesausschusses waren der Zensus 2031, bei dem Register stärker genutzt werden sollen, sowie die Reform der statistischen Geheimhaltung und der Aufbau eines neuen Datenzentrums für Forschungszwecke. Auch die Gesundheitsberichterstattung wird neu entwickelt und soll künftig flexible Dashboards statt statischer Tabellen bieten.

Quelle: Pressestelle Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Mitteilung vom 21. Mai 2026.

31.07., 12:00Weimar

Weimar: Neue Abfallsatzung seit 1. Januar 2026 – Das ändert sich

In Weimar gelten seit Jahresbeginn eine neue Abfallsatzung und Abfallgebührensatzung. Abfuhrtage und Mindestvolumen bleiben unverändert, doch es gibt neue Regelungen und Gebühren für Zusatzleistungen.

Seit 1. Januar 2026 regeln die neue Abfallsatzung und die neue Abfallgebührensatzung die Abfallwirtschaft in Weimar. Wesentliche Aspekte wie Abfuhrtage und der Rhythmus der Leerung ändern sich nicht. Das Mindestvolumen für Restmüll bleibt bei 15 Litern pro Person und Woche.

Stellplatz und Bereitstellung

Der Behälter muss am Abfuhrtag höchstens 5 Meter vom Bordstein oder der Straßenkante entfernt stehen. Die Leerung erfolgt werktags zwischen 6 und 20 Uhr. Tonnen sollen bis 6 Uhr bereit sein, frühestens ab 18 Uhr am Vorabend rausgestellt werden. Stehen Behälter im Hof oder zu weit entfernt, ist eine Abholung vom Grundstück als kostenpflichtige Zusatzleistung möglich. Normale Reparaturen wie Deckel oder Räder sind in der Pauschalgebühr enthalten.

Neue Gebühren

Sperrmüll wird nach Anmeldung innerhalb von drei Wochen abgeholt. Ein Express-Service innerhalb von vier Werktagen kostet 76 Euro. Haushaltsgroßgeräte und Bildschirmgeräte kosten je 10 Euro. Zusätzliche oder größere Biotonnen sind gegen Gebühr möglich. Eigenkompostierung wird mit jährlichen Rabatten belohnt. Grünschnitt kann bis Oktober 2026 kostenfrei am Wertstoffhof abgegeben werden, danach nur noch an der Kompostanlage Weimar-Umpferstedt.

Quelle: Stadt Weimar, Mitteilung vom 21. Januar 2026

31.07., 12:00Regensburg

Landrätin fordert frühere Beteiligung der Kommunen beim Stromnetzausbau

Landrätin Tanja Schweiger hat sich mit einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten der Region gewandt und verlangt eine stärkere Einbindung der kommunalen Ebene beim geplanten Netzausbau durch den Betreiber TenneT.

Die Landrätin des Landkreises Regensburg hat sich in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten der Region gewandt. Anlass ist der geplante Netzausbau durch das Stromnetzbetreibunternehmen TenneT.

Schweiger fordert darin eine frühzeitige und stärkere Beteiligung der kommunalen Ebene bei den Planungen. Sie argumentiert, dass Landkreise und Gemeinden bei derartigen Infrastrukturprojekten von Anfang an eingebunden werden sollten, um Bedenken lokal betroffener Bürger rechtzeitig einfließen zu lassen.

Mit dem Schreiben wendet sich die Landrätin an die Vertreterinnen und Vertreter der Region im Bundestag, um deren Unterstützung für diese Forderung zu gewinnen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Regensburg, Mitteilung vom 10. Juni 2025.

31.07., 12:00Schwabach

Schwabacher Krankenhaus stellt Insolvenzantrag

Das Krankenhaus Schwabach unter der Trägerschaft von Diakoneo hat beim Amtsgericht Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Die Stadt Schwabach erfuhr von dem Antrag durch eine öffentliche Bekanntmachung im Insolvenzregister. Oberbürgermeister Peter Reiß erklärte: "Wir stehen nach dieser überraschenden Nachricht zusammen, die Sorgen der Menschen nehmen wir sehr ernst. Als Stadt stehen wir an der Seite der Beschäftigten und der Patienten."

Die Stadt teilte mit, dass sie zügig mit dem Betriebsrat, den Stadtratsfraktionen und dem Insolvenzverwalter sprechen werde, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Nach aktuellem Kenntnisstand wird der Betrieb des Krankenhauses fortgeführt. Weitere Informationen sollen regelmäßig bekannt gegeben werden, sobald konkrete Details vorliegen.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 12. Juli 2025.

31.07., 12:00Passau

Neun Nachwuchskräfte starten Ausbildung am Landratsamt Passau

Am Landratsamt Passau haben neun neue Auszubildende und Beamtenanwärter ihren Dienst aufgenommen.

Zum 1. September 2025 begrüßt das Landratsamt Passau insgesamt neun Nachwuchskräfte, die ihre Ausbildung beziehungsweise ihren Vorbereitungsdienst aufnehmen. Dabei handelt es sich um vier Beamtenanwärter, drei angehende Straßenwärter und zwei Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten.

Der Landrat nahm die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Empfang. Sie werden in verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung sowie im Straßenunterhalt tätig sein.

Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 1. September 2025.

31.07., 12:00Regensburg

Photovoltaik-Carportanlage am Landratsamt Regensburg in Betrieb genommen

Das Landratsamt Regensburg hat eine neue Photovoltaik-Carportanlage eröffnet, die das Verwaltungsgebäude mit Strom versorgen soll.

Auf dem Parkplatz des Landratsamtes Regensburg ist eine Photovoltaik-Carportanlage in Betrieb genommen worden. Die Anlage soll das Verwaltungsgebäude künftig mit Strom versorgen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Regensburg, Mitteilung vom 26. September 2025.

31.07., 12:00Schwabach

Krankenhaus Schwabach meldet Insolvenzantrag – Klinikbetrieb läuft weiter

Die Krankenhaus Schwabach gGmbH hat beim Insolvenzgericht Nürnberg einen Eigeninsolvenzantrag gestellt, der Betrieb wird aber unverändert fortgeführt.

Die Krankenhaus Schwabach gGmbH stellte Mitte Juli einen Eigeninsolvenzantrag beim Insolvenzgericht Nürnberg. Grund waren finanzielle Engpässe und ein fehlgeschlagener Verkauf. Insolvenzverwalter ist Dr. Hubert Ampferl von der Nürnberger Kanzlei Dr. Beck.

Der Klinikbetrieb läuft nach eigenen Angaben ohne Unterbrechung weiter. Die Notaufnahme bleibt rund um die Uhr besetzt und verfügt über chirurgische, internistische und neurologische Notfallversorgung. Alle diagnostischen Kapazitäten bleiben erhalten. Im laufenden Jahr wurden bereits über 6500 Patienten in der Notaufnahme behandelt.

Die Fachabteilungen für Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie und Akutgeriatrie stehen weiterhin zur Verfügung. Alle geplanten Behandlungen und ambulanten Sprechstunden werden fortgeführt. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst funktioniert weiterhin wie gewohnt.

Die Gehälter der rund 500 Mitarbeitenden sind nach Angaben des Krankenhauses bis September durch Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Das Krankenhaus verfügt über 170 Planbetten und versorgt etwa 180.000 Menschen aus Schwabach, dem Landkreis Roth sowie den kreisfreien Städten Fürth und Nürnberg.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 5. August 2025.

31.07., 12:00Schwabach

Rund 100 neue Bürger in Schwabach eingebürgert

Die Stadt Schwabach hat rund 100 Menschen geehrt, die seit Juni 2023 die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.

Bei einer Feier im Markgrafensaal wurden die neuen Bürgerinnen und Bürger von Oberbürgermeister Peter Reiß begrüßt. Von den rund 350 eingeladenen Personen folgten etwa 100 der Einladung. Darunter waren Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien.

Während der Veranstaltung überreichten Stadt-Vertreter die Einbürgerungsurkunden. Mehrere Neu-Eingebürgerte berichteten von ihren Erfahrungen in Schwabach. Tefik Haxha aus dem Kosovo floh Ende der 1990er Jahre vor dem bewaffneten Konflikt und arbeitet heute bei der Stadtverwaltung. Sham Salehe kam als Geflüchtete aus Syrien und ist mittlerweile jüngstes Mitglied des Integrationsrats. Die US-Amerikanerin Heather Denny betreibt mit ihrem Mann eine Kaffeerösterei in der Stadt.

Oberbürgermeister Reiß wies auf die Vielfalt hin: In Schwabach leben derzeit Menschen aus 105 Herkunftsländern zusammen. Die musikalische Begleitung übernahm die Schwabacher Blasmusik.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 16. Dezember 2024.

31.07., 12:00Schwabach

Stadt Schwabach beantwortet Fragen zur Zukunft des Krankenhauses

Die Stadt Schwabach hat auf Gerüchte zur Situation des städtischen Krankenhauses reagiert und klärt auf: Das Haus bleibt vorerst in Betrieb, ein Abriss und Neubebauung sind nicht geplant.

Die Stadtverwaltung Schwabach hat zu mehreren kursierenden Fragen und Gerüchten zum städtischen Krankenhaus Stellung genommen. Das Krankenhaus ist weiterhin in Betrieb und wird vom Träger Diakoneo in diesem Jahr ohne Veränderung weiterbetrieben, heißt es in einer Mitteilung.

Hintergrund der aktuellen Entwicklungen ist die Krankenhausreform des Bundes, die höhere Standards für deutsche Kliniken vorsieht. Schwabach droht ohne Maßnahmen in zwei Jahren der Wegfall wesentlicher Leistungsgruppen, darunter die Notfallversorgung. Daher sucht Diakoneo durch ein Bieterverfahren nach einem neuen Träger mit Zukunftskonzept. Ziel sind Sicherung der Arbeitsplätze und bestmögliche medizinische Versorgung.

Die Stadt hat ihre Anteile am Krankenhaus an Diakoneo abgetreten, um potenzielle neue Träger nicht zu binden. Ein möglicher Abriss und vollständige Neubebauung mit Wohnungen, wie teilweise befürchtet, ist vertraglich und baurechtlich nicht möglich. Falls sich im Bieterverfahren kein neuer Träger findet, ist parallel ein regionales Strukturgutachten mit dem Kreisklinikum Roth geplant – dies würde aber eine Verkleinerung des Betriebs in Schwabach bedeuten. Mit ersten konkreten Ergebnissen rechnet man in etwa drei Monaten.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 10. Februar 2025.

31.07., 12:00Landkreis Regensburg

Stadt und Landkreis Regensburg suchen ehrenamtliche Verwaltungsrichter

Stadt und Landkreis Regensburg stellen Vorschlagslisten für ehrenamtliche Richter am Verwaltungsgericht Regensburg auf.

Stadt und Landkreis Regensburg erarbeiten derzeit Vorschlagslisten für ehrenamtliche Richterinnen und Richter am Verwaltungsgericht Regensburg. Die Kandidaten sollen für die Amtsperiode vom 1. April 2025 bis zum 30. März 2030 tätig werden.

Ehrenamtliche Richter wirken bei mündlichen Verhandlungen mit und unterstützen damit die Justiz. Interessierte Bürger können sich für dieses Amt einbringen. Weitere Informationen zu den Anforderungen und dem Bewerbungsverfahren stellen Stadt und Landkreis zur Verfügung.

Quelle: Pressestelle Stadt und Landkreis Regensburg, Mitteilung vom 17. Mai 2024.

31.07., 12:00Landshut

Landkreis Landshut erweitert Online-Dienste für Kfz-Zulassungen

Die Zulassungsstellen des Landkreises Landshut bieten vermehrt Online-Dienste an, um Bürger von kostspieligen Drittanbietern zu entlasten.

Die Zulassungsstellen im Landkreis Landshut haben ihr Angebot an digitalen Diensten ausgebaut. Viele Verwaltungsvorgänge rund um die Kfz-Zulassung können demnach direkt online erledigt werden – ohne die Inanspruchnahme von privaten Dienstleistern.

Damit sollen Bürgerinnen und Bürger Zeit sparen und gleichzeitig Kosten vermeiden, die bei der Beauftragung von Drittanbietern entstehen. Die Behörde stellt die Dienste selbst zur Verfügung, um den Zugang zu Verwaltungsleistungen zu erleichtern.

Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 22. März 2024.

31.07., 12:00Landkreis Regensburg

Landkreis Regensburg führt Bezahlkarte für Asylbewerber ein

Im Landkreis Regensburg erhalten Asylbewerber ihre monatlichen Geldleistungen seit April über eine Bezahlkarte statt in bar.

Rund 1100 Asylbewerber, die im Landkreis Regensburg untergebracht sind, wurden auf das neue Auszahlungssystem umgestellt. Die Bezahlkarte ersetzt die bisherige Barausschüttung der nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zustehenden Geldleistungen.

Die Ausgabe der Karten erfolgte nach Angaben der Kreisverwaltung seit April in persönlichen Terminen. Nach Darstellung der Verwaltung verlief die Einführung reibungslos.

Quelle: Pressestelle Landkreis Regensburg, Mitteilung vom 26. Juni 2024.

31.07., 12:00Regensburg

23 Nachwuchskräfte beginnen Ausbildung im Landratsamt Regensburg

Das Landratsamt Regensburg hat zum 1. September 23 junge Menschen in Ausbildungs- und Praktikantenprogramme aufgenommen.

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres haben 23 Nachwuchskräfte ihre berufliche Ausbildung im Landratsamt Regensburg begonnen. Darunter sind 18 neue Auszubildende und Praktikantinnen und Praktikanten, die am 1. September starteten.

Unter den Neuanfängern befinden sich zwei Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten sowie ein Auszubildender in einem weiteren Ausbildungsberuf. Die genaue Aufschlüsselung aller 23 Positionen wird in der Mitteilung nicht vollständig aufgeführt.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Regensburg, Mitteilung vom 2. September 2024.

31.07., 12:00Schwabach

Schwabach entwickelt digitales Stadtmodell mit staatlicher Förderung

Die Stadt Schwabach hat ein Projekt zum sogenannten Digitalen Zwilling umgesetzt, das verschiedene Szenarien wie Hochwasser oder Katastrophenfälle simulieren kann.

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring besuchte Anfang März die Stadtverwaltung Schwabach, um sich das Projekt Digitaler Zwilling vorstellen zu lassen. Dabei handelt es sich um ein dreidimensionales Computermodell, das unterschiedliche Szenarien für die Stadt abbildet.

Mögliche Anwendungen
Das Modell kann etwa zeigen, wie hoch der Fluss Schwabach bei bestimmten Regenmengen ansteigt und welche Gebäude dann vom Wasser betroffen wären. Auch die Beschattung von Dachflächen lässt sich zu verschiedenen Tageszeiten berechnen, um geeignete Standorte für Solarpanels zu identifizieren. Darüber hinaus können Hitzezonen in der Innenstadt bei hohen Temperaturen ausgewiesen werden. In Katastrophenfällen wie Bombenfunden lässt sich ein Evakuierungsradius festlegen und ermitteln, wie viele Personen betroffen sind.

Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales im Rahmen des Programms TwinBy unterstützt. Die Stadt kombinierte bereits vorhandene Datenbestände mit Informationen von Behörden wie dem Wasserwirtschaftsamt. Beteiligt waren die Klimaschutzmanagerin, Mitarbeitende des Katastrophenschutzes und der IT-Abteilung sowie die Firma Mensch und Maschine aus Stuttgart.

Quelle: Pressestelle Stadt Schwabach, Mitteilung vom 5. März 2024.

31.07., 12:00Landkreis Landshut

Landratsamt warnt vor illegalen Müllsammlungen

Das Landratsamt Landshut warnt Haushalte vor Flyern, mit denen illegal Müllsammlungen angekündigt werden.

Im Landkreis Landshut werden derzeit wieder Flugzettel in Briefkästen verteilt, die eine Müllsammlung ankündigen. Das Landratsamt warnt Bürger ausdrücklich vor dieser Praxis.

Nach Mitteilung der Behörde handelt es sich um illegale Sammlungen. Details zu den rechtlichen Gründen oder den möglichen Konsequenzen für Betroffene werden in der Warnung nicht genannt.

Quelle: Landratsamt Landshut, Mitteilung vom 22. August 2023.

31.07., 12:00Passau

Landratsamt Passau bereitet digitalen Bauantrag vor

Das Landratsamt Passau modernisiert seine Bauantragsverwaltung und will künftig auch die Antragstellung online ermöglichen.

Das Landratsamt Passau arbeitet an der Digitalisierung von Bauverwaltungsprozessen. Genehmigungsverfahren und die Anhörung von Fachstellen laufen bereits ohne Papiereinsatz ab.

Der nächste Schritt soll die Möglichkeit sein, Bauanträge direkt online einzureichen. Damit würde das Landratsamt das gesamte Verfahren vom Antrag bis zur Genehmigung digital abwickeln können.

Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 17.02.2020

31.07., 12:00Passau

Neue Leiterin für Naturschutz-Referat im Landratsamt

Maria Liebrecht hat die Leitung des Naturschutz-Referats im Landratsamt Passau übernommen und folgt auf Franz Kappendobler.

Maria Liebrecht ist zur neuen Referatsleiterin für Naturschutz im Landratsamt Passau berufen worden. Die Biologin tritt die Nachfolge von Franz Kappendobler an.

Liebrecht kommt vom Landratsamt Salzburg und wechselt damit von Österreich in den Landkreis Passau. In ihrer neuen Position ist sie für die Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege zuständig.

Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 26. September 2019.

31.07., 12:00Passau

Passauer Beamtin in Personalrat des Innenministeriums gewählt

Simone Schmöller vom Landratsamt Passau ist zur Mitglied des Hauptpersonalrats des Innenministeriums bestellt worden.

Simone Schmöller vom Landratsamt Passau wurde in den Hauptpersonalrat des Innenministeriums gewählt. In dieser Funktion vertritt sie etwa 50.000 Beschäftigte des Innenministeriums und der Polizei.

Der Hauptpersonalrat ist ein Gremium zur Mitbestimmung in Personalangelegenheiten. Schmöller ist zudem Mitglied im Bezirks-Personalrat.

Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 13. Juli 2021.

31.07., 12:00Roth

LANUV erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber erneuert.

Das LANUV wurde nach einem Audit durch die berufundfamilie Service GmbH zum zweiten Mal als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Die Behörde bescheinigt sich damit eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Flexible Arbeitsmodelle im Fokus
Für die rund 1.400 Beschäftigten des LANUV stehen verschiedene Modelle zur Verfügung: Teilzeitoptionen, Gleitzeitregelungen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten im Home Office. Diese Regelungen sollen sowohl die Kinderversorgung als auch die Pflege von Angehörigen und ehrenamtliches Engagement unterstützen. Die technische Infrastruktur an den drei Hauptstandorten in Recklinghausen, Duisburg und Essen sowie an 14 Außenstellen ermöglicht effizientes Arbeiten von daheim.

Das LANUV ist seit März 2017 zertifiziert. Die aktuelle Re-Auditierung bestätigt, dass die Behörde weiterhin berechtigt ist, das Siegel zu tragen.

Quelle: Pressestelle LANUV NRW, Mitteilung vom 24. Juni 2020.

31.07., 12:00Roth

LANUV erhält Zertifikat für familienfreundliche Personalpolitik

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW ist für seine familiengerechte Personalpolitik mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie ausgezeichnet worden.

Das LANUV wurde in Berlin mit dem Zertifikat zum Audit berufundfamilie ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt eine systematisch angelegte familienfreundliche Personalpolitik und bescheinigt dem Landesamt eine gute Vereinbarkeit von beruflichen Zielen mit familiären Verpflichtungen.

Flexible Arbeitsmodelle
Die LANUV-Beschäftigten können bereits weitgehend flexibel ihre Arbeitszeit gestalten. Individuelle Teilzeitmodelle und mobiles Arbeiten von zuhause aus gehören zum Angebot. Daneben werden die Versorgung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und ehrenamtliches Engagement unterstützt. Technische Möglichkeiten für mobiles Arbeiten werden noch weiterentwickelt.

Das Zertifikat ist für zunächst drei Jahre gültig. Die praktische Umsetzung wird jährlich überprüft. Nach drei Jahren ist eine Re-Auditierung erforderlich, um das Zertifikat weiterführen zu dürfen. Bundesfamilienministerin Katarina Barley und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries tragen die Schirmherrschaft für das Audit berufundfamilie.

Quelle: Pressestelle LANUV NRW, Mitteilung vom 20. Juni 2017.

31.07., 12:00Landkreis Landshut

Landkreis Landshut veröffentlicht neue Bodenrichtwerte

Der Gutachterausschuss des Landkreises Landshut hat die aktuellen Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2022 ermittelt und veröffentlicht.

Die neuen Bodenrichtwerte für den Landkreis Landshut sind ab sofort verfügbar. Der Gutachterausschuss hat die ortsteilbezogenen Werte zum Stichtag 1. Januar 2022 ermittelt.

Die Richtwerte sind kostenfrei auf der Homepage des Landkreises Landshut einsehbar und dienen als Orientierungshilfe für Grundstücksbewertungen und Immobilientransaktionen.

Quelle: Pressestelle Landkreis Landshut, Mitteilung vom 13. Juli 2022.

31.07., 12:00Passau

Landratsamt Passau verlängert Öffnungszeiten am Mittwoch

Das Landratsamt Passau hat zum Jahreswechsel seine Geschäftszeiten angepasst und führt einen längeren Behördentag ein.

Das Landratsamt Passau hat seine allgemeinen Öffnungszeiten geändert. Nach eigenen Angaben soll dies dem Bürgerservice zugutekommen.

Neuer Behördentag

Künftig bietet das Landratsamt mittwochs einen sogenannten langen Behördentag an. Die genauen neuen Öffnungszeiten wurden in der Mitteilung nicht näher beziffert.

Quelle: Pressestelle Landkreis Passau, Mitteilung vom 15.01.2019

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