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BlaulichtTübingen

07.08., 12:30

Nach Messerangriff in Reutlingen: 40-Jähriger in Haft

Ein 40-jähriger Mann soll in der Nacht zum Donnerstag seine ehemalige Partnerin und einen Nachbarn mit einem Messer angegriffen haben. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Nach einem Messerangriff in Reutlingen in der Nacht zum 6. August ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat Tübingen gegen einen 40 Jahre alten Mann. Ihm wird gefährliche Körperverletzung sowie weitere Delikte vorgeworfen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen waren der Tatverdächtige und eine Frau zunächst gemeinsam bei einer Grillparty in der Sickenhäuser Straße. Der Mann wollte die Frau später in ihrer Nachbarwohnung aufsuchen. Da sie nicht öffnete, drang er laut Polizei gewaltsam über ein Fenster in ihre Wohnung ein. Dort soll er sie geschlagen und mit einem Messer leicht verletzt haben. Die Frau flüchtete zu einem Nachbarn.

Der 40-Jährige soll anschließend auch einen 29-jährigen Nachbarn mit dem Messer angegriffen haben, der ausweichen konnte und ebenfalls leicht verletzt wurde. Die Polizei nahm den Mann vor Ort fest. Ein Haftrichter beim Amtsgericht Reutlingen ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zum Motiv dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen und Staatsanwaltschaft Tübingen, Mitteilung vom 7. August 2026.

05.08., 01:30

Trio nach Einbruchsserie in Reutlinger Innenstadt identifiziert

Nach einer Serie von Einbrüchen in Gastronomiebetriebe der Reutlinger Innenstadt haben Ermittler drei Tatverdächtige identifiziert; einer sitzt in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeirevier Reutlingen haben in ihrer Ermittlungsarbeit zu einer Einbruchsserie in der Reutlinger Innenstadt Erfolg gehabt. Drei Tatverdächtige im Alter von 33, 39 und 45 Jahren konnten identifiziert werden. Ihnen werden mehrere Dutzend Einbruchstaten beziehungsweise Einbruchsversuche zur Last gelegt.

Bei den Überfällen auf überwiegend Gastronomiebetriebe wurden Bargeld in mehreren tausend Euro Gesamtwert entwendet und teilweise erhebliche Sachschäden verursacht. Durch Spurensicherung und -auswertung gelang es den Ermittlern, die Verdächtigen zu identifizieren. Am 14. Juli 2026 führten Beamte Durchsuchungen in den Wohnungen des Trios in Reutlingen durch und beschlagnahmten Beweismittel.

Der 33-jährige syrische Staatsangehörige war nach den Durchsuchungen flüchtig, konnte aber am 2. August 2026 in Reutlingen festgenommen werden. Ein Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen ordnete gegen ihn Untersuchungshaft an. Die beiden weiteren Tatverdächtigen – ein deutscher und ein türkischer Staatsbürger – sind derzeit auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen / Staatsanwaltschaft Tübingen, Mitteilung vom 4. August 2026.

27.07., 12:30

28-Jähriger nach Rauschgiftfund in Haft

Ein Mann ist in Reutlingen festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Die Ermittler werfen ihm unerlaubten Drogenhandel vor.

Ein 28 Jahre alter Mann ist am 23. März 2026 gegen 1:30 Uhr in Reutlingen bei einer Personenkontrolle festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Reutlingen berichten, machte er zunächst falsche Angaben zu seiner Identität. Nach deren Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl bestand.

Der Mann ergriff daraufhin die Flucht, konnte aber von der Polizei eingeholt werden. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten, der seinen Dienst danach fortsetzte. Während der Flucht verlor der Mann eine Bauchtasche.

Drogen sichergestellt

In der Tasche fanden die Beamten mehrere Gramm portioniertes Marihuana, Kokain, Ecstasy-Tabletten sowie mehrere hundert Euro und ausländische Währungen in dealertypischer Stückelung. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, da er über Atemnot klagte. Ein Haftrichter erließ am 24. März 2026 den beantragten Haftbefehl. Der 28-Jährige, guineischer Staatsangehöriger, wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Reutlingen / Staatsanwaltschaft Tübingen, Mitteilung vom 27.07.2026.

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