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01.08., 12:00

Baden-Württemberg startet Modellprojekt für sichere Gehwege

Vier Städte testen ein Jahr lang neue Lösungen für barrierefreie und sichere Fußwege.

Die Städte Balingen, Heilbronn, Pforzheim und Stuttgart nehmen als Modellkommunen am Landesprojekt "Gehwege freiräumen – Raum fürs Gehen schaffen" teil. Über einen Zeitraum von einem Jahr werden dort neue Ansätze zur Verbesserung des Fußverkehrs erprobt.

Ziel des Projekts ist es, Gehwege barrierefreier und sicherer zu gestalten. Die Erkenntnisse aus den vier Modellkommunen sollen anschließend auf andere Kommunen in Baden-Württemberg übertragen werden.

Quelle: Pressestelle Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Mitteilung vom 16. März 2026.

31.07., 12:00

Region Stuttgart fordert Entlastung bei ÖPNV-Finanzierung

Landkreise und Landeshauptstadt Stuttgart fordern vom Land Baden-Württemberg eine Anpassung der Tarifzonenreform-Finanzierung und vom Verband Region Stuttgart eine zweijährige Aussetzung der Verkehrsumlage.

Die fünf Verbundlandkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg, Göppingen und Rems-Murr sowie die Landeshauptstadt Stuttgart stehen vor erheblichen finanziellen Belastungen bei der ÖPNV-Finanzierung. Alle 179 Städte und Gemeinden der Region haben sich den Forderungen angeschlossen.

Forderungen an das Land
Die Kommunen fordern vom Land Baden-Württemberg eine Anpassung des Vertrags zur Finanzierung der Tarifzonenreform von 2019. Damals wurde die Tarifstruktur von über 50 auf sechs Zonen reduziert, was Einnahmeverluste von 42,3 Millionen Euro verursachte. Während das Land diese anfangs mitfinanzierte, zog es sich seit 2025 vollständig zurück. Mit Einführung des Deutschlandtickets sei die Tarifzonenreform nur noch für etwa 20 Prozent der Gelegenheitsverkehr-Einnahmen relevant. Dennoch leisten die Kommunen weiterhin den vollständigen Ausgleichsbetrag. Nach Angaben der Antragsteller erhält das Land jährlich 2,93 Millionen Euro, von denen bei Anpassung auf aktuelle Verhältnisse 2,35 Millionen Euro entfallen würden.

Forderungen an den Verband Region Stuttgart
Der Verband soll seine Verkehrsumlage für zwei Jahre aussetzen. Die Rücklage des Verbands betrug 2026 etwa 154 Millionen Euro. Die Kommunen begründen dies damit, dass bei Städten, Gemeinden und Landkreisen Rücklagen aufgebraucht seien, während Abbestellungen im Busverkehr drohten. Eine konstruktive Verhandlungslösung wird angestrebt.

Quelle: Pressestelle Landkreis Region Stuttgart, Mitteilung vom 13. Juli 2026.

31.07., 12:00

L 1110 zwischen Flein und Heilbronn ab 20. Juli gesperrt

Das Regierungspräsidium Stuttgart sperrt die L 1110 zwischen Flein und Heilbronn ab dem 20. Juli 2026 für Sanierungsarbeiten – zunächst auf einem 2,4-Kilometer-Abschnitt, ab 30. Juli erweitert.

Die L 1110 weist starke Verdrückungen und Risse auf und wird daher grundhaft saniert. Der erste Bauabschnitt beginnt Montag, 20. Juli 2026, und dauert bis voraussichtlich Sonntag, 16. August 2026. In dieser Phase wird die Strecke ab dem Kreisverkehr Armbruster in Flein bis vor die Sandberghohle vollgesperrt. Die Straße Sandberghohle bleibt erreichbar. Parallel finden Leitungsarbeiten und Asphaltierungen am Kreisverkehr Armbruster statt.

Der zweite Bauabschnitt beginnt Donnerstag, 30. Juli 2026, und dauert ebenfalls bis 16. August. Dann wird die Vollsperrung erweitert: von der Sandberghohle in Flein bis zur Max-Planck-Straße in Heilbronn. Die bisherige Umleitung über Sandberghohle und Bildstraße entfällt.

Umleitung
Überörtlich wird von der Waldkreuzung in Flein über Untergruppenbach nach Talheim bzw. über die Neckartalstraße Heilbronn auf die B 27 umgeleitet. Die Ortsdurchfahrt Flein einschließlich des Kreisverkehrs Armbruster bleibt frei. Das Land investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Maßnahme. Aktuelle Informationen zu Baustellen bietet verkehrsinfo-bw.de.

Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart, Mitteilung vom 13. Juli 2026.

31.07., 12:00

Baden-Württemberg erhält 340 Millionen Euro Förderung für digitale Schienenfahrzeuge

Das Land Baden-Württemberg und die Region Stuttgart bekommen vom Bund knapp 340 Millionen Euro für die Digitalisierung von Schienenfahrzeugen im Rahmen des Digitalen Knotens Stuttgart.

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg arbeitet mit dem Verband Region Stuttgart zusammen, um Schienenfahrzeuge zu digitalisieren. Für dieses Projekt erhält das Land vom Bund eine Förderung in Höhe von knapp 340 Millionen Euro.

Die Mittel sind Teil der Entwicklung des Digitalen Knotens Stuttgart, einer Initiative zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur in der Region.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Mitteilung vom 19. Januar 2026.